Wochenanzeiger München Wir sind Ihr Wochenblatt für München und Umland

Unendliche Weite

Elisabeth Stanggassinger berichtet von Pilgerwanderung

Nur mit Rucksack und Zelt: Elisabeth Stanggassinger war wieder auf Pilgerreise. (Bild: privat)

Von ihrer Pilgerwanderung auf den Spuren des Paulus wird Elisabeth Stanggassinger, Gemeindereferentin im katholischen Pfarrverband München-Westend, im Gemeindesaal der evangelisch-lutherischen  Auferstehungskirche erzählen. Nur mit Rucksack und Zelt ging sie von Tarsus im Süden der Türkei bis Korinth, wo der Paulus-Weg endete, und dann noch weiter bis nach Delphi in der heutigen Region Mittelgriechenland.

Außergewöhnliche Begegnungen

„Auch dieses Mal werde ich von außergewöhnlichen Begegnungen, von der unendlichen Weite Zentralanatoliens, von Schafherden mit scharfen Herdenhunden, von unglaublichen Landschaften und den ganz gewöhnlichen Freuden und Leiden des Gehens auf langen Wegen erzählen“, kündigt sie an.

Im November vergangenen Jahres war Stanggassinger schon einmal zu Gast in der Auferstehungskirche. Im voll besetzten Gemeindesaal berichtete sie von ihrer Pilgerwanderung auf dem israelischen Fernwanderweg und erhielt dafür anhaltenden Applaus. "Ihre Schilderungen sind faszinierend, anrührend und unterhaltsam zugleich. Ohne ein einziges Bild zu zeigen, zieht sie die Zuhörer in ihren Bann", hieß es damals aus dem Publikum.

Von Tarsus bis Delphi

Die Wanderung auf den Spuren des Paulus führte sie von Tarsus über Kappadokien, Phrygien in Zentralanatolien zu den sieben Apokalyptischen Gemeinden. Weiter ging es nach Ayvalik an der Ägäisküste über die Insel Lesbos nach Kavalla in Griechenland, von dort aus über Philippi, Amphipolis und Apolonia – drei Ausgrabungsstätten, die auch in der Apostelgeschichte erwähnt sind – nach Thessaloniki. Von dort aus pilgerte sie über Katherini und den Olymp nach Korinth und ging noch weiter bis nach Delphi. „Auch dieser Weg war manchmal ziemlich abenteuerlich, aber unglaublich schön“, sagt Stanggassinger.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 8. November, um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der evangelisch-lutherischen Auferstehungskirche in der Gollierstraße 55 statt. Der Eintritt ist frei.


Verwandte Artikel

Startseite Anzeige aufgeben Zeitung online lesen Jobs Kontakt Facebook Anfahrt