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Überwintern auf Rang sieben

Radballer des RSV Solidarität Pullach: Coach Maximilian Zöpfl sieht Luft nach oben

Gehört zur Stammbesetzung: Marco Matthes. (Bild: RSV)

Den Hinrundenabschluss in Mindelheim bestritt die Soli Pullach in der aktuellen Spielzeit erstmals in Stammbesetzung. Statt Heiko Hanak, dessen Stärken in der Abwehr liegen, kam Andreas Zöpfl, ein typischer Konterstürmer, zum Einsatz. Um die Spielbalance zu halten, bedeutete dies, dass Marco Matthes wieder schwergewichtig auf die Absicherung des eigenen Gehäuses zu achten hatte.

Schnelle Kombinationen

Zum Auftakt erwarteten die Isartaler die Soli Nürnberg, auf Rang drei in der vorangegangenen Saison und damit für die Relegation zur Bayernliga qualifiziert, von der man sich beim letzten Zusammentreffen 2:2 getrennt hatte. Überraschenderweise kamen die Franken mit dem permanenten Offensivdruck von Zöpfl/Matthes nicht zurecht, denen sich mit schnell vorgetragenen Kombinationen ein ums andere Mal hochkarätige Chancen boten. Verdientermaßen stand nach Ablauf der zwei mal sieben Minuten ein 7:4-Erfolg für die Pullacher zu Buche.

Der nachfolgende Gegner VC Mindelheim 1, ein Jahr zuvor noch in der Bayernliga aktiv, hatte offensichtlich die  Partie gegen Nürnberg mit Interesse verfolgt und trat daraufhin mit einer defensiveren Taktik als die Nürnberger an. Es entwickelte sich ein absolut ausgeglichenes, stellenweise verbissen geführtes Match, bei dem keine Seite nennenswerte Vorteile erzielte. Beim Abpfiff hatte die einheimische erste Garnitur mit 4:3 Toren knapp die Nase vorn.

Angriffe unterbunden

Im abschließenden Treffen gegen VC Mindelheim 2 stellte sich schnell heraus, dass Matthes/Zöpfl insbesondere in puncto Ballbehandlung und Schnelligkeit deutlich überlegen waren. Den Allgäuern gelang es nur selten, die eigene Hälfte zu verlassen und Angriffe zu starten, die dann auch meist vorzeitig von den Oberbayern unterbunden wurden. Der 5:0-Sieg des Pullacher Duos war auch in dieser Höhe verdient.

Die Soli Pullach liegt nun nach drei Turnieren mit 19 Punkten und einem Torverhältnis von 48:32 unverändert auf Rang sieben der Landesliga Süd. In Anbetracht der in den letzten beiden Turnieren gezeigten Leistungen sieht nicht nur Coach Maximilian Zöpfl durchaus noch etwas Luft nach oben.

Die Tabelle führt nach wie vor ungefährdet Kissing 7 an, trotz eines Remis von 6:6 gegen den direkten Verfolger Stein 4. Zum Rückrundenstart kann die Soli Pullach am 10. Februar zu Hause in der Sporthalle der Tagesheimschulen an der Wolfratshauser Straße 30 antreten.


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