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Orgelspaziergang mit Emporenkonzert

Vier Orgeln in Sendling werden vorgestellt

Pfeifen der Eule-Orgel. (Bild: Klaus Geitner)

Am Sonntag, 5. November, findet im Rahmen der 3. Orgeltage Sendling ein Orgelspaziergang statt. Der Organist und Kirchenmusiker von St. Margaret, Christian Bischof, stellt dabei vier schöne Orgeln in Sendling und im Nachbarviertel klanglich wie auch technisch vor. Teilnehmer werden durch vier architektonisch völlig unterschiedliche Kirchen und zu den sich darin befindenden Instrumenten geführt. Start ist um 14 Uhr in der Himmelfahrtskirche (Eule 1994), gefolgt von St. Stephan um 14.45 Uhr (Stöberl 1987), der Alten Sendlinger Kirche um 15.30 Uhr (Max Maerz 1860, Restaurierung durch Orgelbau Linder 2006) und schließlich um 16.15 Uhr von der großen Stadtpfarrkirche St. Margaret (Moser-Nenninger / Schwenk / Führer 1915 / 1955 / 2002).

Auf der dortigen Empore findet gegen 16.45 Uhr ein Emporenkonzert mit Saxophon und Orgel statt. Unter dem Thema „Spirituals, Jazz-Standards & Improvisationen“ spielen Peter Thoma (Saxofon) aus Fürth und Wolfgang Weis (Orgel) aus Rottweil. Die Besucher sitzen mitten im Geschehen und somit direkt neben den Künstlern. Der Eintritt ist frei und die einzelnen Stationen können selbstverständlich auch einzeln besucht werden.

Peter Thoma und Wolfgang Weis haben für das Konzert eine Mischung aus Spirituals, Jazz-Standards von Richard Rodgers, Duke Ellington und Dave Holland zusammengestellt. Wolfgang Weis ist seit 2008 Regionalkantor in Rottweil, wo er neben gottesdienstlichen Orgeldiensten auch den Münsterchor, sowie eine Mädchenkantorei leitet. Peter Thoma kann ebenfalls auf klassisch-musikalische Wurzeln zurückblicken: Er studierte klassisches Saxophon und ist ein versierter Sänger, der in mehreren Formationen aktiv ist.

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