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Zum guten Schluss!

Pasinger Kinder- und Jugendwerkstatt gestaltete Innenhof um

Endlich fertig! Die "Fabrikkinder" sorgten in den Herbstferien für viel Grün im Innenhof am Kindercafé der Pasinger Fabrik. Umgestaltung und Verschönerung sind damit abgeschlossen. Künftig können sich die Gäste des Cafés auch ein Sonnenplätzchen draußen suchen. Bei der Pflanzaktionen halfen Jens Lamm, Conny Beckstein, Ben Mirimanimann und Theresia Dei (von links). (Bild: us)

Mit dem Aktionsprogramm „Andere Baustelle“ nahmen sich die Kinder und Betreuer der Kinder- und Jugendwerkstatt in der Pasinger Fabrik den Innenhof zum Wensauerplatz vor. Ihr großes Ziel war es, auch etwas außerhalb des Kindercafés Workshops und Aktionen zu veranstalten und den Gästen des Kindercafés auch auf der Sonnenterrasse ein schönes Plätzchen bieten zu können. „Wir sind fast fertig“, freut sich Conny Beckstein, die langjährige Leiterin der Einrichtung. „Zum guten Schluss bringen wir nun noch etwas Farbe und Grün ins Spiel!“

Dafür bepflanzten die Kinder des Horts „Fabrikkinder“ in den Herbstferien die großen Container mit Glyzinien. „Der Clou an den Containern ist, dass sie mobil sind und mal an der Hauswand und dann auch wieder als Abgrenzung zur Straße stehen können, falls wir größere Workshops hier veranstalten. Das wird sozusagen unsere grüne Grenze sein“, erklärte Beckstein dazu. Schon vor geraumer Zeit waren die lange Holzterrasse installiert und die Fenster des Kindercafés zu Türen als bequemer Ausgang gemacht worden. Ebenso stecken schon lange die Stangen für die zukünftigen Sonnensegel fest im Fundament.

Mit großzügiger Unterstützung

„Im Sommer fertigte nun auch der Künstler Florian Gast mit einigen Kindern den Keramik-Flies an. Der ist eine wunderschöne Ergänzung zu den schon bestehenden Mosaikbildern an der Hauswand.“ Fehlte eben nur noch etwas mehr Natur für den ansonsten kahlen Innenhof. Becksteins Dank galt dem Verein Urbanes Wohnen e.V. und der „GlücksSpirale“, die das Verschönerungsprojekt mit rund 30.000 Euro unterstützt haben.

„Ehrlicherweise muss man sagen, dass uns die Einrüstung der gegenüberliegenden Hausmeistervilla sehr behindert hat. Wir haben dadurch enorm viel Platz verloren und konnten lange nicht weiterbauen. Ärgerlich ist, dass auch jetzt nichts vorangeht“, kritisiert sie die städtische Baustelle. Am Bauzaun hängen nun zumindest die farbenfrohen Keramikstücke als schöner Sichtschutz. „Jetzt fehlt nichts mehr und wir können bei schönem Wetter endlich unseren Hof in Besitz nehmen. Wir freuen uns alle sehr über den extra Platz!“


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