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Glockentürmchen soll zurück

Denkmalschutzbehörde bleibt dran

Der Turm auf der ehemaligen Glockengießerei soll wieder aufgebaut werden, das fordert die Untere Denkmalschutzbehörde vom Eigentümer. (Bild: kö)

„Wie geht es in der Mitterhoferstraße weiter?“ Regelmäßig erkundigen sich Anwohner beim Bezirksausschuss (BA) Laim, um mehr über den Fortgang der Planung zu erfahren. Auch wollen die Nachbarn wissen, ob die inzwischen unter Denkmalschutz gestellte ehemalige Glockengießerei wieder instand gesetzt wird. Immerhin gilt der Bau vielen Laimern als eines der wenigen Wahrzeichen im Stadtbezirk. Seit geraumer Zeit aber fehlt der Glockengießerei Oberascher, die 1906/ 07 von Baumeister Xaver Heininger errichtet wurde, der markante Glockenturm. Der Turm wurde samt Glocke abgebrochen, was die Nachbarn aufhorchen ließ. Mit jüngstem Schreiben an den BA teilt die Untere Denkmalschutzbehörde mit, dass sie nach wie vor mit der Angelegenheit „Abbruch des Glockentürmchens“ befasst sei: „Ziel ist es, den abgebrochenen Dachreiter auf der ehemaligen Glockengießerei wiederherstellen zu lassen. Leider dauert das Verwaltungsverfahren noch an.“

Stillstand scheint auch bei der Bauplanung eingekehrt zu sein. Vor einigen Monaten hatte der BA Laim um ein Moratorium gebeten. Dabei sollten sowohl die Interessen der drei Investoren, die an den Grundstücken in der Mitterhoferstraße 7 Ecke Schäufeleinstraße mitwirken, als auch der Stadtverwaltung sowie der Bürger berücksichtigt werden. Konkrete Ergebnisse oder neue Baupläne liegen noch nicht vor.


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