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Gemeinsame Fraktionssitzung

Landrat Stefan Löwl zu Gast beim CSU-Gemeinderat

Die CSU-Gemeinderäte (v.l.) Bernd Wanka, Pietro Rossi, Holger Linde, Ursula Weber, Stefan Handl, Andreas Froschmayer und Ingrid Brünich zusammen mit Landrat Stefan Löwl (Mitte). (Bild: CSU)

Auf Einladung des Fraktionsvorsitzenden Bernd Wanka nahm Landrat Stefan Löwl an der Besprechung der Karlsfelder CSU-Gemeinderatsfraktion teil und diskutierte gemeinsam mit den Gemeinderäten die vielfältigen Themen und Herausforderungen im Landkreis und insbesondere in Karlsfeld. Hauptthema war natürlich der Verkehr und die Möglichkeiten zur Lösung der Mobilitätsprobleme. Dabei wurden die bereits beschlossenen ÖPNV-Verbesserungen wie die Anbindung der Bereiche westlich der Bahnstrecke an die Karlsfelder Mitte sowie Pasing ab dem Fahrplanwechsel 2018 und die Einführung der Nachtbusangebote begrüßt, aber auch deutlich gemacht, dass im Rahmen des aktuell erarbeiteten Nahverkehrsplans weitere Leistungsausweitungen und Verbesserungen auf der Wunschliste stehen.

Die Fraktion unterstützt nach eigenen Angaben auch ausdrücklich die Planungen im Zusammenhang mit dem neuen Bundesverkehrswegeplan und hofft, im von Ministerpräsident Horst Seehofer angekündigten Verkehrspakt auch eine Chance für den Karlsfelder Tunnel zu erhalten. Ebenso wurden die geplanten Verbesserungen und deutlichen Leistungssteigerungen auf der B 471 und an der Autobahnanschlussstelle Oberschleißheim mit dem aufgrund des Einsatzes von Landrat Stefan Löwl und seinem Münchner Kollegen Christoph Göbel nun geplanten Vollkleeblatts begrüßt. „Die CSU Gemeinderatsfraktion Karlsfeld ist überzeugt, dass hierdurch die entlastende Wirkung der diskutierten Nord-Ost-Umfahrung Dachaus deutlich verbessert wird“, betont Verkehrsexperte und CSU-Fraktionssprecher Bernd Wanka.

Weitere Themen waren natürlich der Bau des vierten Landkreisgymnasiums sowie der soziale Wohnungsbau. Aktuell plant die Wohnungsbaugesellschaft den Bau von 79 geförderten Sozialwohnungen. Auch der Landkreis hat ein Grundstück erworben, um dort Wohnungen für sozial schwache Familien oder eigene Mitarbeiter zu errichten.

Landschaftsschutzgebiet

Außerdem wurde kurz über den Verfahrensstand zum beantragten Landschaftsschutzgebiet gesprochen. Landrat Stefan Löwl erläuterte die Bedenken im Kreistag gegen die ursprünglich beantragten Flächen. Er lobte die Gemeinde, dass sie eine unstrittige Fläche bereits als Vorschlag im aktuellen Flächennutzungsplan festgelegt hat und nun auch die weiteren Flächen im Gemeindegebiet im Rahmen einer Überarbeitung des Flächennutzungsplans entsprechend überplant. Der stellvertretende Bürgermeister Stefan Handl erklärte in diesem Zusammenhang, dass „dieses Vorgehen der richtige Weg ist, um die Planungshoheit der Gemeinden zu achten und die divergierenden Nutzungs- und Flächeninteressen in der Wachstumsregion zu ordnen und gesamtheitlich zu betrachten.“

„Gute Zusammenarbeit“

Stefan Löwl bedankte sich bei den Gemeinderäten außerdem für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Bewältigung der Asylkrise in den letzten zwei Jahren. Die Gemeinde Karlsfeld hatte den Bau von zwei Unterkunftsanlagen mit jeweils über 180 Plätzen ermöglicht, die deutschlandweit und sogar im Ausland Beachtung fanden. „Ich bin mir sicher, dass Karlsfeld mit seiner Geschichte und den Erfahrungen als Integrationsgemeinde auch die weiteren Aufgaben meistern wird“, so der Dachauer Landrat.


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