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Gemüse, Antipasti und Co.

Neuer Wochenmarkt in Aubing-Ost

Freuen sich über den neuen Wochenmarkt, v. li.: Otmar Bernhard (MdL), Boris Schwartz, Veronika Westhus (beide Markthallen München), Stadtrat Johann Sauerer und BA-Vorsitzender Sebastian Kriesel. (Bild: pst)

Scheiben von unterschiedlichen Apfelsorten lagen an einem Stand zum Probieren bereit, an einem anderen konnten mediterrane Antipasti probiert werden und an einem weiteren wurde gesundheitsfördernder Tee ausgeschenkt. "Ist das nicht schön hier? Wir haben uns so lange dafür eingesetzt, dass hier ein Wochenmarkt entsteht", jubelte Bezirksausschussmitglied Dagmar Mosch (Grüne). Nicht nur viele BA-Mitglieder, sondern auch Anwohner waren auf den Platz an der Konstanze-Vernon-Straße, Ecke Monica-Bleibtreu-Weg gekommen. Am neuen Quartiersplatz in Aubing-Ost wird es jetzt an jedem Freitag, von 13 bis 18 Uhr einen Wochenmarkt geben.

Im Rahmen einer Feier mit Live-Musik von der Aubinger Blaskapelle, einem kleinen Biergarten und einem Kinderprogramm eröffnete Boris Schwartz, Zweiter Werkleiter der Markthallen München, den Wochenmarkt  zusammen mit BA-Vorsitzenden Sebastian Kriesel. Der Markt findet in Zukunft jeden Freitag von 13 bis 18 Uhr statt.

"Leider musste unser Wochenmarkt in der Mainaustraße im Westkreuz im Jahre 2016 mangels Nachfrage und Händlern geschlossen werden", erinnerte sich Kriesel in seiner Ansprache. Jetzt sei endlich Ersatz gefunden. Der Standort befindet sich strategisch günstig nord-westlich der S-Bahnstation Leienfelsstraße, wenige Meter entfernt von der Aubing-Ost-Straße. Der Markt sei "keine Konkurrenz zu unserem bestehenden Angeboten im Stadtbezirk, vielmehr soll dies eine Ergänzung sein", betonte Kriesel. Schließlich existiert in Aubing-Ost derzeit keine Nahversorgung.

Hagebuttenpulver und Mariendistel

Elf Händler bieten derzeit ihre Lebensmittel, Obst, Gemüse, Käse, Fleischwaren, Tees, Kräuter, Blumen und Spezialitäten an. Am Eröffnungstag waren sie sehr zufrieden über die Resonanz. "Wir hätten gar nicht soviel Andrang erwartet", erklärte Birgit Osmanaj. Ihre Früchte stammen möglichst aus der Region. Es darf probiert werden und es gibt Tipps für die Zubereitung. Der Erfahrungsaustausch ist den meisten Kunden wichtig. Das hat auch Katrin von Oppenkowski an ihrem Stand mit Naturprodukten festgestellt. Geduldig erklärte sie den Kunden die Wirkungen von Kräutern, ätherischen Ölen oder Teemischungen. "Beratung ist bei uns das A und O", versichert sie und führt Mariendistel, Hagebuttenpulver und Gewürze vor.

Am Eröffnungstag war auch das Kommunalreferat mit einem Stand, an dem für die Markthallen München geworben wurde, vertreten. Hier konnten sich die Besucher mit Rezepten, Infobroschüren, Jutebeuteln, Brotzeitboxen und Gummibären versorgen.

Zufrieden blickten die Händler auf die vielen neuen Wohnblocks, die um den Quartiersplatz stehen. "Das ist sehr interessant", sagt Oppenkowski. "Der Wochenmarkt ist aber auch ein wichtiger Ort, um sich zu treffen und zu ratschen", sagt Werner Dilg, der an seinem Stand die neuen Jahreskalender des Fördervereins 100 Jahre Urkunde Aubing verkaufte. Gerade in Neubaugebieten seien solche Plätze wichtig, damit die Leute zusammenwachsen.

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