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Aubinger Höfefest

Elke Lampertsdörfer streichelt das Schaf, das sie mit der Flasche aufgezogen hat. (Bild: pst)

Der Ausflug auf's Land liegt für die Aubinger am nächsten Samstag, 7. Oktober, gleich um die Ecke. Zwischen 10  bis 17 Uhr können die Besucher beim traditionellen Aubinger Höfefest ländliche Idylle mitten in der Großstadt genießen und regionale Produkte direkt beim Erzeuger erwerben. In der Ubostraße, eine der letzten Bauernstraßen in München und in der Eichenauer Straße, öffnen Bauern ihre Ställe und geben einen Einblick in ihren landwirtschaftlich geprägten Alltag. Natürlich gibt es wieder Schafe und Kühe zum Streicheln und zum Füttern. Als besondere Attraktion gibt es einen Traktorexpress, der die Besucher von der Ubo- in die Eichenauer Straße bringt.

In diesem Jahr ist das Aubinger Höfefest auf die Anwesen der Landwirte-Familien Koch und Lampertsdörfer in der Ubostraße verteilt. Zusätzlich sind die Gärtnerei Lampertsdörfer in der Eichenauer Straße 1a und die neue Hofstelle der Familie Koch in der Eichenauer Straße 35 geöffnet. Auch der Hofladen bei Familie Hagl in der Ubostraße wird ganztägig geöffnet sein. Ein Traktorexpress verbindet die Ubo- mit der Eichenauer Straße.

Strohhüpfburg und Kühe streicheln

Den ganzen Tag bieten die Münchner Grüngürtel-Landwirte und Gärtner ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein an. Das Kinderangebot ist besonders beliebt. Strohhüpfburg, Sinnesparcours, Seifen selber herstellen, Pony reiten, mit Stroh flechten und noch vieles mehr erwartet die Besucher in der Ubo- und Eichenauer Straße.

Zusätzlich können an diesem Tag die Besucher hautnah erleben, woher ihre Lebensmittel kommen und wie sie erzeugt und verarbeitet werden. Dabei können Sie verschiedene Nutztierrassen in ihren Ställen besuchen und streicheln. Für das leibliche Wohl sorgen viele verschiedene Stände, an denen die Besucher die hofeigenen Erzeugnisse und selbst gebackene Kuchen erwerben können. Verschiedene Aussteller aus den Bereichen Umwelt und Kultur runden das Hoffest zusätzlich ab.

In der Eichenauer Straße 1a hat die Gärtnerei der Familie Lampertsdörfer geöffnet. Dort erwarten die Besucher neben einer Allerheiligen-Ausstellung, auch die Bioland Merino-Schafe der Familie, die gestreichelt werden dürfen. Die Rohwolle der Tiere wird dort zum Verkauf angeboten und eignet sich sehr gut zum selber Spinnen, Filzen und Färben.

Hofläden geöffnet

Für alle Besucher, die sich an diesem Festtag nicht nur über regionale Waren informieren, sondern diese qualitativ hochwertigen Erzeugnisse auch mit nach Hause nehmen möchten, haben die beiden Hofläden der Familie Koch und Hagl geöffnet. Wer nicht zum Aubinger Höfefest kommen kann: Die Hofläden versorgen ihre Kunden das ganze Jahr über mit frischen Hoferzeugnissen.

Natürlich ist auch für Speis und Trank gesorgt. Rudolf Lampertsdörfer bietet in der Rassogasse 11 gegrilltes Biolamm und Flammkuchen. Das Fleich stammt von seinen artgerecht aufgezogenen Schafen, die er neben seiner Gärtnerei und der Landschaftsbaufirma betreibt. "Meet a Sheep" heißt es bei Elke Lampertsdörfer, die Nebenerwerbsschäferin hat in der Eichenauer Straße 1a eine kleine Schafherde für die Besucher zum Streicheln bereit gestellt. Viele kennen die wolligen Tiere bereits von Kindergeburtstagen oder von Ausflügen mit der Schule. Mit einer heißen veganen Suppe können die Besucher den Herbst so richtig genießen.


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