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Grundsteinlegung am Vereinsheim des TC Blutenburg

So soll das neue Vereinsheim des TC Blutenburg e.V. aussehen: viel Platz für die Spieler, die Tennisschule und fürs Restaurant des Pächters Daniel Roch, Dachterrasse und schöner Ausblick inklusive. (Bild: Graphik: Architekt Michael Anderer )

Mit vielen Gästen aus dem Verein, der Politik und Wirtschaft feierte der über 80-jährige Tennisclub Blutenburg e.V. (TCB) die Grundsteinlegung seines neuen Vereinsheims an der Meyerbeerstraße. In die Urne kamen aktuelle Tageszeitungen, Münzen und Baupläne, bevor Bundestagsabgeordneter Stephan Pilsinger, die Stadträte Christian Müller und Kristina Frank, Architekt Michael Anderer und die TCB-Vorstände Eva-Maria Steiner, Max Högn und Johannes Halstrick den Spatenstich vornahmen.

Ende des kommenden Aprils, pünktlich zum Start in die nächste Freiluftsaison soll das Vereinsheim fertig sein. Für rund 1,9 Millionen Euro entstehen nicht nur Vereinsräume mit extra viel Platz für die Jugend, ein Domizil für die vereinseigene Tennisschule, sondern auch ein öffentliches Restaurant mit Dachterrasse betrieben von Daniel Roch, dem Pächter des Pasinger „essence“. Auf das Clubhaus müssen die rund 750 Mitglieder des Vereins dennoch nicht verzichten. Für sie steht während des Baus ein Container bereit.

Bauende zur neuen Saison

„Wir sind der fünftgrößte Tennisverein in Bayern“, so Johannes Halstrick, dritter Vorstand, „und haben einen wirklich außergewöhnlich starken Jugendbereich mit eigener Tennisschule. Rund 250 Kinder und Jugendliche trainieren derzeit bei uns, das ist eine Menge! Unser Engagement kommt in der Stadt und der Politik gut an. Auch deswegen können wir mit der allseits großen Unterstützung rechnen. Neben der Landeshauptstadt  München und dem Bayerischen Landessport Verbands, die das Projekt mit rund 600.000 Euro bezuschussen, haben wir Spenden von unseren Mitgliedern erhalten. Der Rest wird mit Eigenmitteln und Krediten von unserer Hausbank finanziert.“

Das neue Clubhaus werde größer sein, als das alte, so Halstrick weiter. „Ein zusätzliches Stockwerk ist geplant. Das Obergeschoss ist flexibel nutzbar – auch für Nichtmitglieder. Wir prüfen derzeit die Bereitstellung des Obergeschosses für Veranstaltungen anderer Vereine, und Institutionen.“ Im Gespräch sei zum Beispiel auch Platz für die Mittagsbetreuung der Grandl-Grundschule.

Dem Motto des Vereins „Jung und alt – gemeinsam und miteinander!“ werde das neue Clubhaus in jedem Fall gerecht. „Wir tun etwas für den Sport, für die Familien und für die ganze Region“, betonte er weiter. „Das soll auch in Zukunft so sein.“ Von der Politik gab es zur Grundsteinlegung viel Lob für die gute Arbeit. Stellvertretend für die vielen Ehrengäste meinte Stadtrat Müller: „Der TC Blutenburg macht es vor, wie konstruktiv, engagiert und erfolgreich ehrenamtlich im Münchner Sport gearbeitet wird. Trotz anfänglicher baulich-organisatorischer Probleme ist es gelungen, den Bau im Zeitplan zu planen und zugleich den Sportbetrieb erfolgreich weiterzuführen. Unsere Aufgabe ist es jetzt, noch in Bezug auf die notwendigen Nachfinanzierungen innerhalb der Stadt nach Lösungen zu suchen.“


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