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24.11.2011 - 17:14 Uhr
 

Roadshow Altenpflege

Großes Interesse von Schülern am Altenpflegeberuf

Münchner Wochenanzeiger : Hr. Görtz (Landesgeschäftsführer des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste - bpa), Fr. Wagner (Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. - VDAB), Hr. Späth (Caritaszentrum Mühldorf), Fr. Taylor (bpa Bayern), Hr. Mück (Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern), Bayerns Sozialministerin Haderthauer, Hr. Schmidt (Vorsitzender des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Fr. Windmeißer, Hr. Gerhart (Altenpflegeschule Mühldorf) , Fr. Deege, Hr. Sigl, Hr. Rapus, Fr. Böhm (Pichlmayr Seniorenservicezentrum, Fr. Blanck (Altenpflegeschule Mühldorf). (Foto: Sozialministerium)
 
Hr. Görtz (Landesgeschäftsführer des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste - bpa), Fr. Wagner (Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. - VDAB), Hr. Späth (Caritaszentrum Mühldorf), Fr. Taylor (bpa Bayern), Hr. Mück (Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern), Bayerns Sozialministerin Haderthauer, Hr. Schmidt (Vorsitzender des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Fr. Windmeißer, Hr. Gerhart (Altenpflegeschule Mühldorf) , Fr. Deege, Hr. Sigl, Hr. Rapus, Fr. Böhm (Pichlmayr Seniorenservicezentrum, Fr. Blanck (Altenpflegeschule Mühldorf). (Foto: Sozialministerium)

"Es gibt Handwerker. Es gibt Kopfarbeiter. Und es gibt junge Menschen, die nicht nur mit Hand und Köpfchen arbeiten möchten, sondern noch etwas mehr suchen. Beim Pflegeberuf werden sie fündig: Denn die Arbeit mit Menschen für Menschen kann eine sinnstiftende und bereichernde Tätigkeit sein. Unsere 'roadshow' Altenpflege hat dies jungen Menschen in ganz Bayern mit großem Erfolg vor Augen geführt. Das Interesse der Schülerinnen und Schülern war enorm, als sie selbst einmal eine Blutdruckmessung durchführen durften oder mit dem Alterssimulationsanzug nachvollziehen konnten, wie sich alte Menschen fühlen. Wichtig war es auch, den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, durch ein Gespräch mit bereits in diesem Beruf tätigen jungen Menschen Vorurteile abzubauen", so Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer anlässlich der Abschlussveranstaltung zur bayernweiten "roadshow" des Sozialministeriums, der bayerischen Landesgruppe privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege (LAGFW), der Regionaldirektion Bayern sowie weiterer Partner, die in der vergangenen Woche in München stattfand.

Haderthauer weiter: "Dass viele junge Menschen sich zukunftssicheren Altenpflegeberuf begeistern, zeigt auch der positive Zuwachs bei den Auszubildenden: Innerhalb eines Jahres konnten wir 10 Prozent mehr gewinnen. Klar ist aber auch: Ausreichend Fachkräfte zur Bewältigung des demographischen Wandels werden wir in Zukunft nur haben, wenn wir auch die Rahmenbedingungen des Berufs verbessern. Dazu gehört auch, dass die so wichtige Arbeit der Pflegekräfte angemessen bezahlt wird. Es muss endlich in den Köpfen ankommen, dass die Pflege mehr als nur 'waschen und windeln' bedeutet, sondern eine hochprofessionelle Tätigkeit ist. Es kann nicht sein, dass das Zusammenschrauben eines Autos besser bezahlt wird als die Arbeit am Menschen."

Im Rahmen der Aktion "roadshow" sind die Bündnispartner unter der Koordination des bpa Bayern seit April 2011 durch ganz Bayern getourt und haben in zwölf bayerischen Städten und Gemeinden rund 1000 Jugendliche über den gesellschaftlich wichtigen Altenpflegeberuf informiert und Schnupperpraktika in Pflegeeinrichtungen angeboten. Die "roadshow" wird vom Bayerischen Sozialministerium mit 67.000 Euro unterstützt und ist Teil der vom Sozialministerium geförderten Personalwerbekampagne "Herzwerker". Zudem erhalten seit dem Jahr 2007 Einrichtungen, die Ausbildungsplätze in der Altenpflege schaffen, vom Sozialministerium 3.000 Euro pro zusätzlich geschaffenen Ausbildungsplatz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

 
Artikelinfo
Ausgabe: SamstagsBlatt
Woche: 47 - 2011
Autor: red
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