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19.05.2010 - 08:19 Uhr
 

Pflegekräfte sind gesucht

Chancen auch für Quereinsteiger

 
(Foto: )

Angesichts der demografischen Entwicklung steigt der Bedarf an Pflegekräften kontinuierlich. Auch Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler hat sich des Themas angenommen. Er wirbt verstärkt für den „Dienst am Menschen“ und will mehr Schulabgänger und Quereinsteiger für Pflegeberufe gewinnen. Neben der Reform der sozialen Sicherungssysteme sei es für ihn eine Hauptaufgabe, für Pflegeberufe zu werben, betonte Rösler im Dezember. „Der Pflegeberuf ist mit vielen Klischees behaftet. Dabei ist er auch ein sehr schöner Beruf.“Für das Berufsbild des staatlich anerkannten Altenpflegers bzw. der Altenpflegerin ist in Bayern eine dreijährige Vollzeitausbildung vorgesehen. Dies gilt für Erstauszubildende wie für Umschüler. Liegen bestimmte berufliche Vorkenntnisse vor, kann die Ausbildungsdauer verkürzt werden. In Bayern gibt es zahlreiche Berufsfachschulen für Altenpflege. Voraussetzungen für die Ausbildung sind der Realschulabschluss oder ein gleichwertiger mittlerer Bildungsabschluss, der Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung oder eine Alten- oder Krankenpflegehilfeausbildung bzw. eine Kinderpflege- oder Sozialpflegeausbildung. Zusätzlich muss ein Ausbildungsvertrag mit einer ambulanten oder stationären Altenpflegeeinrichtung vorhanden sein. Bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind die jeweiligen Schulen in der Regel gerne behilflich.Das Servicenetzwerk Altenpflegeausbildung stellt Informationen und Materialien zur Altenpflegeausbildung - gedruckt oder digital - unter www.altenpflegeausbildung.net zur Verfügung.   Auch unterhalb der dreijährigen Pflegeausbildungen kann man in der Branche Fuß fassen. Ein Weg ist die einjährige Berufsausbildung in der Altenpflegehilfe. Mit diesem Abschluss qualifiziert man sich nicht zur Fach-, sondern zur Hilfskraft, hat aber im Anschluss daran die Möglichkeit, die dreijährige Altenpflegeausbildung zu beginnen.  Altenpflegehelfer/innen arbeiten hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusern und in Pflege- und Rehabilitationskliniken. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich in Altenwohn- und -pflegeheimen, in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung, in Seniorenberatungsstellen und im ambulanten Dienst, z.B. bei paritätischen Verbänden mit angeschlossenem Pflegedienst. Darüber hinaus sind ihre Dienste auch in privaten Haushalten, z.B. bei der Betreuung von Seniorenwohngemeinschaften oder pflegebedürftigen Familienange­hörigen, gefragt.Angesichts der demografischen Entwicklung steigt der Bedarf an Pflegekräften kontinuierlich. Auch Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler hat sich des Themas angenommen. Er wirbt verstärkt für den „Dienst am Menschen“ und will mehr Schulabgänger und Quereinsteiger für Pflegeberufe gewinnen. Neben der Reform der sozialen Sicherungssysteme sei es für ihn eine Hauptaufgabe, für Pflegeberufe zu werben, betonte Rösler im Dezember. „Der Pflegeberuf ist mit vielen Klischees behaftet. Dabei ist er auch ein sehr schöner Beruf.“Für das Berufsbild des staatlich anerkannten Altenpflegers bzw. der Altenpflegerin ist in Bayern eine dreijährige Vollzeitausbildung vorgesehen. Dies gilt für Erstauszubildende wie für Umschüler. Liegen bestimmte berufliche Vorkenntnisse vor, kann die Ausbildungsdauer verkürzt werden. In Bayern gibt es zahlreiche Berufsfachschulen für Altenpflege. Voraussetzungen für die Ausbildung sind der Realschulabschluss oder ein gleichwertiger mittlerer Bildungsabschluss, der Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung oder eine Alten- oder Krankenpflegehilfeausbildung bzw. eine Kinderpflege- oder Sozialpflegeausbildung. Zusätzlich muss ein Ausbildungsvertrag mit einer ambulanten oder stationären Altenpflegeeinrichtung vorhanden sein. Bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind die jeweiligen Schulen in der Regel gerne behilflich.Das Servicenetzwerk Altenpflegeausbildung stellt Informationen und Materialien zur Altenpflegeausbildung - gedruckt oder digital - unter www.altenpflegeausbildung.net zur Verfügung.   Auch unterhalb der dreijährigen Pflegeausbildungen kann man in der Branche Fuß fassen. Ein Weg ist die einjährige Berufsausbildung in der Altenpflegehilfe. Mit diesem Abschluss qualifiziert man sich nicht zur Fach-, sondern zur Hilfskraft, hat aber im Anschluss daran die Möglichkeit, die dreijährige Altenpflegeausbildung zu beginnen.  Altenpflegehelfer/innen arbeiten hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusern und in Pflege- und Rehabilitationskliniken. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich in Altenwohn- und -pflegeheimen, in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung, in Seniorenberatungsstellen und im ambulanten Dienst, z.B. bei paritätischen Verbänden mit angeschlossenem Pflegedienst. Darüber hinaus sind ihre Dienste auch in privaten Haushalten, z.B. bei der Betreuung von Seniorenwohngemeinschaften oder pflegebedürftigen Familienange­hörigen, gefragt.

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Woche: 20 - 2010
Autor: MR
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