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17.12.2010 - 10:41 Uhr
 

Schlaf macht schön

 
(Foto: Judith-Schmied/pixelio.de)

Nachtruhe wirkt als Schönheitselixier: Ausgeruhte erscheinen ihren Mitmenschen tatsächlich attraktiver und gesünder.
Schwedische Forscher haben den positiven Effekt der Schlafdauer auf die Attraktivität eines Menschen erstmals experimentell nachgewiesen. 23 männliche und weibliche Teilnehmer im Alter zwischen 18 und 31 Jahren fungierten als Testpersonen für den Effekt der Schlafdauer. Sie wurden jeweils in zwei unterschiedlichen Zuständen fotografiert: Einmal sieben Stunden nachdem sie acht Stunden und das andere Mal, nachdem sie nur fünf Stunden geschlafen hatten. Um den Effekt zu verstärken, waren die Kurzschläfer auch noch 31 Stunden bis zum Fototermin wach geblieben. Beide Male wurden sie für die Aufnahmen auf gleiche Weise zurechtgemacht, positioniert und zeigten außerdem einen möglichst identischen Gesichtsausdruck.
Diese Fotos präsentierten die Forscher anschließend 65 Testpersonen – jedes Bild nur für sechs Sekunden. Die Probanden sollten nun auf einer Skala beurteilen, wie attraktiv, gesund und ausgeschlafen sie die Personen auf den Bildern empfanden. Unausgeschlafen erreichten die Personen auf den Fotos im Durchschnitt deutlich geringere Wertungen in allen drei untersuchten Aspekten als nach den acht Stunden Schönheitsschlaf. Dieses Ergebnis belegt den Forschern zufolge, dass Menschen sehr genau Anzeichen in Gesichtern erkennen können, die mit Schlafmangel in Verbindung stehen.