Ein Bluttest stellt frühzeitig fest, wie hoch das Risiko ist, an Herzversagen zu leiden: Das klingt einfach und ungewöhnlich zugleich. Dass es möglich ist, zeigen US-amerikanische Wissenschaftler der Universität Maryland in einer aktuellen Studie.
Die Wissenschaftler entwickelten einen Bluttest, der das Erkrankungsrisiko viel eher ermitteln kann als bisher. Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist er um das Zehnfache empfindlicher und daher geeignet dafür. Das Ziel: den Gehalt des Eiweißkomplexes Troponin T bestimmen. Dieses Troponin T zeigt an, wie stark Herzmuskelzellen bereits abgestorben sind. Das heißt: Je höher der Gehalt an Troponin T ist, umso mehr Zellen sind bereits tot und umso höher ist das Risiko, dass das Herz versagt.
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