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17.02.2011 - 18:42 Uhr
 

Moderne Leistenbruch-Operation – Schonend, sicher, risikoarm

Münchner Wochenanzeiger : Dr. Jörg Buhr (Foto: Buhr)
 
Dr. Jörg Buhr (Foto: Buhr)
Münchner Wochenanzeiger : Dr. Sebastian Fischer (Foto: Fischer)
 
Dr. Sebastian Fischer (Foto: Fischer)

Längst gilt der Leistenbruch als „verkannte Volkskrankheit“. Jährlich werden etwa 15 Prozent aller chirurgischen Eingriffe wegen eines Leistenbruches durchgeführt. Da ein Bruchleiden nie von selbst heilt, ist immer eine Operation angezeigt. Immerhin ist die moderne Hernienchirurgie risikoarm, gewebeschonend und zeichnet sich durch eine hohe Erfolgsquote aus. So kann z. B. mit der Implantation eines Kunststoffnetzes heute in vielen Fällen ein Wiederauftreten des Bruchs verhindert werden. Eine sicht- und tastbare Schwellung in der Leistengegend oder im Nabel- bzw. Narbenbereich nach einer Bauchoperation ist das Leitsymptom für einen Bauchwandbruch: In der Bauchwand hat sich eine Lücke (Bruchpforte) gebildet, durch die in bestimmten Situationen, z.B. beim Husten, Pressen oder Heben schwerer Gegenstände, Teile des Bauchhöhleninhalts hervortreten. Diese können im Liegen dann oft wieder „weggedrückt“ werden. Bauchwandbrüche (Hernien) können angeboren oder erworben sein und praktisch überall im Bereich der Bauchwand auftreten. Der einzelne Bauchwandbruch wird jeweils nach dem Ort der Bruch-pforte benannt. Besonders oft ist die Leistengegend (Leisten- oder Schenkelbruch) betroffen, aber auch Nabelbrüche, bei dem die Bruchpforte am Nabel liegt, kommen relativ häufig vor. Die moderne Hernienchirurgie zeichnet sich durch ein breites Spektrum an Operationstechniken aus, mit denen es möglich ist, einen Leisten-, Narben- oder Nabelbruch erfolgreich zu beheben, ohne dass der Eingriff für den Betroffenen allzu belastend ist und ohne dass er eine längere Rekonvaleszenz einplanen muss: Bereits wenige Tage nach dem Eingriff kann der Patient in der Regel wieder seinen gewohnten Tätigkeiten nachgehen. Dr. Jörg Buhr und Dr. Sebastian Fischer praktizieren gemeinsam mit dem Phlebologen Dr. Thomas Schrott und der Gefäßchirurgin Nora Rämisch in der Praxisklinik München-Pasing. Schwerpunkt des medizinischen Leistungsspektrums sind u. a. alle klassischen und modernen Operationstechniken zur Behebung von Bauchwandbrüchen. Ein weiterer Schwerpunkt der Praxisklinik ist die Diagnose und Behandlung von Enddarmerkrankungen wie Hämorrhoiden, Fisteln, Fissuren und Stuhlinkontinenz. In der Praxisklinik München-Pasing führen Dr. Buhr und Dr. Fischer sowohl ambulante Operationen als auch Dickdarm- und Enddarmspiegelungen (zertifiziert auch im Rahmen der Krebsfrüherkennung) durch. Nähere Infos unter www.praxisklinik-muenchen.de

 
Artikelinfo
Ausgabe: SamstagsBlatt
Woche: 07 - 2011
Autor: red
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