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23.06.2009 - 11:56 Uhr
 

Traditionell und visionär

Merkle Schweißtechnik feiert Einweihung in Freiham

Münchner Wochenanzeiger : Optimistisch in die Zukunft blickten bei der Einweihungsfeier: (von links) Hermann Lück, Ministerialdirigent im Bayerischen Wirtschaftsministerium, Architekt Günther Gernert, Merkle-Geschäftsführer Siegfried Awissus, Pfarrer Martin Köbler von der Himmelsfahrtkirche Pasing, und Dieter Reiter, Wirtschaftsreferent der Stadt München. (Foto: Eva Schraft)
 
Optimistisch in die Zukunft blickten bei der Einweihungsfeier: (von links) Hermann Lück, Ministerialdirigent im Bayerischen Wirtschaftsministerium, Architekt Günther Gernert, Merkle-Geschäftsführer Siegfried Awissus, Pfarrer Martin Köbler von der Himmelsfahrtkirche Pasing, und Dieter Reiter, Wirtschaftsreferent der Stadt München. (Foto: Eva Schraft)
Münchner Wochenanzeiger : Schön gerahmt konnte Siegfried Awissus die von Bandleader Klaus Ammann als Geschenk zur Einweihungsfeier komponierte „Merkle Festhymne“ entgegennehmen. (Foto: Eva Schraft)
 
Schön gerahmt konnte Siegfried Awissus die von Bandleader Klaus Ammann als Geschenk zur Einweihungsfeier komponierte „Merkle Festhymne“ entgegennehmen. (Foto: Eva Schraft)

Sein Kommen angekündigt hatte Bayerns Wirtschaftminister Martin Zeil, dann musste er jedoch kurzfristig nach Potsdam zur Wirtschaftsministerkonferenz, um mit seinen bundesweiten Kollegen über die Finanz- und Wirtschaftskrise zu beraten. Vielleicht wäre es besser gewesen, die Konferenz nach Freiham zu verlagern: Hier war am Freitag nichts von Krise zu spüren, hier wurde gefeiert – und das aus gutem Grund! Die Firma Wilhelm Merkle Schweißtechnik GmbH München war im vergangenen Jahr von Neuaubing in ein firmeneigenes Gebäude im Gewerbegebiet Freiham (Anton-Böck-Str. 31) gezogen und hatte jetzt zu einer großzügigen Einweihungsfeier eingeladen.

Lasershow

Politiker, Kunden und andere Gäste konnten an Führungen durch das neue Gebäude teilnehmen, sich mit Fassbier, Ochsenfleisch vom Grill, Kuchen und Cappuccino stärken, bei einer tollen Lasershow alles über die Firmengeschichte erfahren, bei einem Porsche-Gewinnspiel miträtseln, den Ansprachen politischer Persönlichkeiten lauschen, an der Segnung durch Pfarrer Martin Köbler teilnehmen, sich vom Orchester Klaus Amman unterhalten lassen – und erstmals die eigens für diesen Anlass vom Bandleader als Geschenk an den Gastgeber Siegfried Awissus komponierte „Merkle Festhymne“ hören.

Humorvoll blickte Siegfried Awissus, seit rund 30 Jahren Geschäftsführer von Merkle Schweißtechnik München, in seiner Begrüßungsrede auf die Anfangszeiten zurück, als „die Gasflaschen in einer Doppelgarage gelagert wurden und der Fuhrpark aus einem einzigen, uralten Lastwagen bestanden hat“. Inzwischen habe man sich mit über acht Millionen Euro Umsatz eine führende Position und eine gute, solide Basis erkämpft. Das Handeln bei Merkle sei stets von „Traditionen, aber auch Zukunftvisionen“ geprägt gewesen, so dass man trotz Wirtschaftskrise ruhig in die Zukunft blicken könne. Neben kundenorientiertem Denken, hält Awissus seine Mitarbeiter für das „größte Betriebskapital“: Ohne diese sei eine solche Entwicklung nicht möglich gewesen.

Mitarbeiter und Ausbildungsplätze

Viel Lob gab es auch vonseiten der politischen Festredner: In Vertretung des Wirtschaftsministers betonte Ministerialdirigent Hermann Lück, dass er wirklich ausgesprochen gerne gekommen sei, insbesondere aus drei Gründen: Erstens seien Firmeneinweihungen in dieser Zeit eher selten, zweitens handle es sich beim Unternehmen Merkle um einen echten Vorzeigebetrieb und drittens biete die Firma Merkle in München seit vielen Jahren Ausbildungsplätze. Überhaupt sei der Mittelstand für ihn das Rückgrat der Wirtschaft hier in Bayern, weshalb er sich besonders freue, dass das neue Firmengebäude in Freiham entstanden sei.

Münchens Wirtschaftsreferent Dieter Reiter hob hervor: „Nachdem derzeit viele negative Begriffe in der Wirtschaft vorherrschen, haben Sie hier und heute ein positives Zeichen gesetzt: Sie setzen auf Zukunft und haben ein klares Bekenntnis zum Standort München abgegeben“. Momentan könnten sich Merkle und die anderen bereits angesiedelten Firmen in Freiham zwar ähnlich wie im „Wilden Westen“ etwas als Pioniere fühlen, da die Umgebung wohl noch ziemlich „unwirklich“ daherkomme, aber die Stadt München plane ja einen richtigen, neue Stadtteil, der alle Chancen habe, sich zu „dem“ Vorzeigeobjekt der Landeshauptstadt zu entwickeln.

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Freiham
Woche: 26 - 2009
Autor: ES
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