| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Lochham |
| Woche: | 08 - 2011 |
| Autor: | U.S. |
Nach sechsmonatiger Meisterausbildung in der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks in Lochham konnten in der vergangenen Woche 22 Absolventen den begehrten Meisterbrief in Empfang nehmen. Erfreulich hoch war der Frauenanteil im Kurs mit fünf Absolventinnen. Mit der Meisterqualifikation erwerben die Jungmeister gleichzeitig eine uneingeschränkte Zugangsberechtigung zu den bayerischen Hochschulen verbunden ist.
Schulleiter Arnulf Kleinle verglich den Meistertitel mit einem wertvollen Geschenk und betonte: „Alle Jungmeisterinnen und Jungmeister sind ein Geschenk an unser Handwerk.“ Der nun beendete Kurs sei geprägt gewesen von kameradschaftlichem Miteinander. Jeder hätte mit seinem Engagement die gesamte Gruppe vorangebracht. „Das gute Kursergebnis ist nur die logische Konsequenz aus den gezeigten Fähigkeiten und den Eigenschaften der Meisterschüler.“
Der stellvertretende Landesinnungsmeister Manfred Gebel ging vor allem auf die Praxisanforderungen an die jungen Meister ein. „Die Situation im Backwarenmarkt sei durch einen scharfen Wettbewerb geprägt“, meinte Gebel und forderte bayernweit einheitliche Lehrabschlussprüfungen im Bäckerhandwerk. „Wir müssen unseren Kunden zeigen, dass wir Handwerksbäcker es besser als alle anderen verstehen, qualitativ hochwertige, wohlschmeckende Backwaren herzustellen. Die Verbraucher suchen danach. Es gibt eine unübersehbare Sehnsucht nach guter Brotqualität.“
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Lochham |
| Woche: | 08 - 2011 |
| Autor: | U.S. |
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