Neues von Generali Haching Volleyball - 

Münchner Wochenanzeiger

 
rss icon  
Friday, 25. May 2012 · 01:00 Uhr  · 
Klar (Nacht) 17°

Donnerstag

Klar (Nacht)  T: 12° / H: 23°

Freitag

Sonnig  T: / H: 22°
 
 
 
 
22.11.2010 - 11:56 Uhr
 

Knapper Sieg gegen den Moerser SC

Mit 3:2 Sätzen die Punkte in Unterhaching behalten

Münchner Wochenanzeiger : Generali Haching gegen Moerser SC (Foto: RO)
 
Generali Haching gegen Moerser SC (Foto: RO)
Münchner Wochenanzeiger : Generali Haching gegen Moerser SC (Foto: RO)
 
Generali Haching gegen Moerser SC (Foto: RO)
Münchner Wochenanzeiger : Generali Haching gegen Moerser SC (Foto: RO)
 
Generali Haching gegen Moerser SC (Foto: RO)

Mit 3:2 (25:23, 23:25, 21:25, 25:14, 18:16) gewann Generali Haching das Bundesligaspiel gegen den Moerser SC. Es war ein würdiges Match für das Spiel des Tabellendritten gegen den –vierten.

Satz zwei und drei für Moers

Dass das kein Selbstläufer wird, davor hat Mihai Paduretu im Vorfeld gewarnt, dass es so mühsam wird, hat er wohl selbst nicht geglaubt.
Hachings Coach brachte Roko Sikiric von Beginn an für Paul Carroll. „Roko hat super trainiert, er hatte sich seine Einsatzzeit verdient. Es war auch nicht seine Schuld, dass es am Anfang nicht so lief. Wir haben heute
einfach nicht unseren Rhythmus gefunden." Moers konnte sich im ersten Satz eine kleine Führung herausspielen, bis Kaliberda zum 8:8 ausglich.

Anschließend brachte Tomas Kmet seine Farben mit einem Doppelschlag in Front, Haching brachte den Satz ungefährdet ins Ziel. Trotzdem merkte man, dass die Leichtigkeit des Sofia Spiels heute fehlte. „Wir haben es unnötig spannend gemacht. Da waren einfach zu viele Eigenfehler in unserem Spiel", haderte Denis Kaliberda nach der Partie.

Im zweiten Satz übernahm Moers die Initiative, war stark in der Annahme, spielte überlegt zu und griff gezielt an. „Wir haben gewusst, dass Moers bei guter eigener Annahme schnell spielt", so Paduretu nach der Partie.
Haching gelang zwar zwischenzeitlich der Ausgleich zum 19:19, trotzdem holte der Gast den Satz.
Zum dritten Satz reagierte Paduretu, brachte Paul Carroll für Roko Sikiric. „Auch Paul hat eine Weile gebraucht, bis er ins Spiel gefunden hat", urteile der Chefcoach. Im ausgeglichenen dritten Satz ging Haching in Führung, verlor diese aber Mitte des Durchgangs wieder. Paduretu brachte Robert Hupka für Leo dos Santos. „Robert hat ein gutes Spiel gemacht, er hat viel Ruhe reingebracht." Trotzdem reichte es nicht zum Satzgewinn; auch der dritte Durchgang ging an die Westdeutschen.

Im vierten Durchgang stand der Gastgeber nun vor über 800 Zuschauern mit dem Rücken zur Wand, musste gewinnen. Haching hielt diesem Druck stand, spielte besser zu, setzte konzentriertere Angriffe. Besonders die Slowaken Hupka und Kmet punkteten im vierten Satz, den Moers mit einem Fehler zu
eigenen Ungunsten beendete.

Der Tie-Break

Der Tie-Break war dann nichts für schwache Nerven. Moers spielte stark in der Annahme, ermöglichte so ein spektakuläres, spannendes Spiel. Der Gast lag stets knapp mit ein, zwei Punkten in Front, Haching konnte aber immerwieder kontern. Vor allem Paul Carroll zeigte im letzten Durchgang seine Klasse und viel Nervenstärke. Haching wehrte erst einen Moerser Matchball ab, vergab dann selbst einen durch Skladany, um schließlich durch Carroll den Schlusspunkt zu setzen. „Im Tie-Break gingen heute zwei Punkte aufs
Konto des Publikums. Durch die Stimmung und die Lautstärke war Moers beeindruckt. Und die Leute haben ja wirklich was für ihr Geld geboten bekommen", lobte Paduretu die Fans.
„Ein 3:0 oder 3:1 hätte uns außer zwei Punkten nichts gebracht", resümierte Paduretu, „so haben wir zwei Punkte und viel Erfahrung. Wir lernen so gemeinsam zu kämpfen"

Lob für den Gegner

Lob hatte er auch für den Gegner übrig: „Moers hat befreit aufgespielt, der Druck lag bei uns. Die hatten nicht zu
verlieren, gut angenommen und toll angegriffen. Die sind so gut wie in den letzten drei Jahren nicht und absolut ein Kandidat fürs Halbfinale". Zu den MVPs wurde auf Moerser Seite Mittelblocker Jairo Hooi, auf Hachinger Seite Paul Carroll bestimmt. Für den Australier ist dies die zweite Goldmedaille der Saison.

"Weltreise" nach Kazan

Am Montag muss das Team dann um vier Uhr aufstehen, um über Moskau nach Kazan zu fliegen. „Wir fliegen unter anderem mit Sibirian Airlines. Aber ich habe mich bei einem Geschäftsmann, der häufig in Kazan ist, erkundigt. Wir müssen keine zusätzliche Lebensversicherung abschließen", scherzte er zum Ende der Pressekonferenz. Am Mittwoch beginnt das Champions League Spiel um 17 Uhr deutscher Zeit. Das nächste Heimspiel findet dann am kommenden Sonntag um 16 Uhr statt. Dann empfängt der Pokalsieger und Titelverteidiger EnBW TV Rottenburg im DVV-Pokal Achtelfinale.

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Woche: 47 - 2010
Autor: red

Generali Sportarena

Utzweg 1
82005 Unterhaching

Kartenansicht

Generali Sportarena

 

 

Bildergalerie

Diese Bildgalerie enthält 3 Bilder.

Artikelkommentare
Kommentar schreiben
Es wurde noch kein Kommentar hinterlegt.
Verwandte Artikel