| Ausgabe: | Werbe-Spiegel |
| Woche: | 47 - 2010 |
| Autor: | red |
Mit einer überragenden Leistung ist Generali Unterhaching in die 2011 CEV Champions League gestartet. Der deutsche Vizemeister ließ dem bulgarischen Titelträger CSKA Sofia beim 3:0 (25:18, 25:18, 25:14) keine Chance und führt gemeinsam mit Vorrundengruppenfavorit Zenit Kazan die Tabelle in Vorrundengruppe A an.
Wie schon in der Woche zuvor übernahm Unterhaching von Beginn an die Initiative. Mihai Paduretu setzte erneut auf Denis Kaliberda, Max Günthör, Paul Carroll, Brano Skladany, Leo dos Santos, Ferdinand Tille und Tomas
Kmet in der Startformation. Bis zum 10:8 hielt Sofia das Spiel offen, führte dann sogar kurzzeitig. Dann drehte Tomas Kmet mit einem Ass den Satz, Haching spielte souverän auf und ließ den Gegner kaum zur Entfaltung
kommen. Der eingewechselte Huib den Boer brachte sein Team mit einer Aufschlagserie nach vorn, der Bulgare Stefanov beendete den Satz mit einem Fehler für Unterhaching.
Anders als eine Woche zuvor ließ sich der Gastgeber diesmal im zweiten Satz aber nicht den Schneid abkaufen. „Wir haben gezeigt, dass wir aus den Fehlern des Berlinspiels gelernt haben“, bemerkte Brano Skladany, der mit
variablem und schnellem Spiel toll zuspielte. Lediglich zu Beginn und zum Schluss der Partie konnte Sofia einige Punkte erzielen, ansonsten punkteten Carroll, dos Santos, Kmet und Günthör fast nach Belieben. Der bulgarische Meister mit Champions League Erfahrung konnte nichts entgegensetzen. „Berlin war stärker als Sofia“, meinte Skladany.
Auch im dritten Durchgang überzeugte Unterhaching vor 1200 Zuschauern, stand stabil in der Abwehr, spielte variabel auf und punktete stark. Sofia kam nur zu 14 Punkten. Beim Gegner konnten lediglich Evgeni Ivanov und der Kubaner Portuondo überzeugen. Skladany lobte die Atmosphäre in der Halle: „Die Unterstützung ist toll. Ich hoffe, dass am Sonntag gegen Moers viele wiederkommen.“
Max Günthör war die Freude über den Sieg anzusehen, er warnte aber auch: „Es war das erste Spiel in dieser Liga. Wir müssen auf dem Boden bleiben. Kazan nächste Woche ist stärker als Sofia.“ Auch Mihai Paduretu war stolz und glücklich: „Das war schon sehr gut von uns. Mein Team war hungrig und gut vorbereitet. Skladany hat toll zugespielt, die Abwehr stand meist richtig. Sofia hatte sich selber unter Druck gesetzt, wollte unbedingt gewinnen und verkrampfte dann zusehends.“ Er wusste auch, wer neben dem Team großen Anteil an dem Erfolg hatte. „Der Dank geht auch an Generali.
Ohne dieses großartige Engagement wären wir nie so weit gekommen. Wenn nun auch im nächsten Heimspiel gegen Cannes (8. Dezember) ein Sieg gelingt, sind wir auf einem guten Weg“.
Das nächste Heimspiel in der Liga folgt am Sonntag, den 21. 11. um 16 Uhr gegen den Moerser SC. Dann fliegt das Team nach Russland, wo es am kommenden Mittwoch in Kazan aufspielt.
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| Woche: | 47 - 2010 |
| Autor: | red |
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