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03.05.2010 - 17:30 Uhr
 

Rekordandrang beim Maibaumfest

Gräfelfinger Vereine stellen neuen Maibaum auf

Münchner Wochenanzeiger : Peter Pfeil und Christoph Göbel (v.l.) eingerahmt von Mitgliedern der historischen Stadtwache präsentieren den Gockel, bevor er in luftiger Höhe auf den Maibaum kommt. (Foto: US)
 
Peter Pfeil und Christoph Göbel (v.l.) eingerahmt von Mitgliedern der historischen Stadtwache präsentieren den Gockel, bevor er in luftiger Höhe auf den Maibaum kommt. (Foto: US)
Münchner Wochenanzeiger : Großer Andrang beim Gräfefinger Maibaumfest. Bürgermeister Christoph Göbel brauchte zwei Schläge, bis er verkünden konnte: O´zapft is.“ (Foto: US)
 
Großer Andrang beim Gräfefinger Maibaumfest. Bürgermeister Christoph Göbel brauchte zwei Schläge, bis er verkünden konnte: O´zapft is.“ (Foto: US)
Münchner Wochenanzeiger : Die Würmtaler Böllerschützen, hier Stefan Sixt aus Planegg und Kurt Mory aus Gräfelfing (v.l.), leisten sich fortan gegenseitig Schützenhilfe.  (Foto: US)
 
Die Würmtaler Böllerschützen, hier Stefan Sixt aus Planegg und Kurt Mory aus Gräfelfing (v.l.), leisten sich fortan gegenseitig Schützenhilfe. (Foto: US)

Drei Wochen lang bewachten die Gräfelfinger Vereine ihren Maibaum. Anfang April hatten sie die 28 Meter hohe Fichte aus dem Gemeindewald auf das Gelände der Feuerwehr gezogen, um ihn fachgerecht zu schmücken.

32 Zunft- und Vereinszeichen befestigten sie, eins mehr als sonst. „Als neues Zunftzeichen kam heuer das Glaserschild hinzu. Dafür hatte sich die Glaserei Waldinger eingesetzt“, erklärte Peter Köstler, zweiter Bürgermeister und Mitglied der Maibaumfreunde.

Die Zeit bis zum Aufstellen des Baumes ließen die Vereine ganz traditionsgetreu vergehen. „Wir ketten unseren Baum nicht an oder blockieren ihn. Das widerspräche der Tradition“, so Köstler.

Vereitelter Klauversuch

Auch Bürgermeister Christoph Göbel und der Gemeinderat ließen sich in den Wachplan eintragen. „Gerade in unserer Nacht gab es halb zwei Uhr einen Klauversuch von Burschen aus dem Starnberger Raum“, berichtete Göbel. „Da waren wir natürlich alle hellwach.“

Beim Maibaum-Aufstellen gingen die Gräfelfinger allerdings nicht ganz so traditionell vor. Sie hievten den Baum per Kran in die Höhe. Am Schluss fuhr Göbel mit der Drehleiter zur Spitze, um den goldenen Hahn anzubringen. „Der war 1979 vom ehemaligen Gemeinderat Paul Geltinger gestiftet worden“, so Peter Pfeil von den Maibaumfreunden. „Und zwar zu der Bedingung, dass nur der amtierende Bürgermeister den Hahn befestigen darf und das Hahnhinterteil immer zum Rathaus zeigen muss.“

Alle vier Jahre einen neuen Baum

Beim anschließenden Maifest mit der Stockdorfer Blaskapelle gab es mit geschätzten 2.000 Bürgern einen Rekordandrang. Mit Gegrilltem, Steckerlfisch und großem Kuchenbuffet genossen die Gräfelfinger den trockenen Vormittag.

Erst vor vier Jahren hatten die Vereine ihren letzten Maibaum aufgestellt. „Nach zwei Jahren prüfen die Sachkundigen zum ersten Mal die Sicherheit, das Jahr drauf wieder. Danach kommt der TÜV zur Kontrolle. Aber der kommen wir immer zuvor“, so Pfeil. „So dass dieser Baum hier auch höchstens vier Jahre stehen wird.“

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Gräfelfing
Woche: 18 - 2010
Autor: U.S.

Rathaus Gräfelfing

Ruffiniallee 2
82166 Gräfelfing, Lochham

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