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25.10.2010 - 18:28 Uhr
 

Historische Kostbarkeit

Mariensäule seit 30 Jahren wieder am historischen Ort

Münchner Wochenanzeiger : Mit einer Marienandacht in der Stadtpfarrkirche Maria Schutz und anschließender Lichterprozession zur Mariensäule beging der Verein das 30jährige Jubiläum des Wiederaufstellens der Säule am historischen Ort. (Foto: US)
 
Mit einer Marienandacht in der Stadtpfarrkirche Maria Schutz und anschließender Lichterprozession zur Mariensäule beging der Verein das 30jährige Jubiläum des Wiederaufstellens der Säule am historischen Ort. (Foto: US)
Münchner Wochenanzeiger : „Wir danken allen Pasinger Vereinen und Organisationen, die uns tatkräftig unterstützen.“ Der Vorstand mit Alt-Stadtrat Thomas Schmatz, Vereinsvorsitzenden Maria Osterhuber-Völkl und Peter Dietl (v.l.). (Foto: US)
 
„Wir danken allen Pasinger Vereinen und Organisationen, die uns tatkräftig unterstützen.“ Der Vorstand mit Alt-Stadtrat Thomas Schmatz, Vereinsvorsitzenden Maria Osterhuber-Völkl und Peter Dietl (v.l.). (Foto: US)

Für eine kleine halbe Stunde stand am Samstagabend der Verkehr am Pasinger Marienplatz still und die historische Mariensäule bekam die Aufmerksamkeit, die sie als Namensgeberin des Platzes und Zeitzeugin von über 100 Jahren verdiente.

Grund war die traditionelle Marienandacht in der Stadtpfarrkirche Maria Schutz und die anschließende Lichterprozession zur Mariensäule anlässlich ihrer Wiederaufstellung am historischen Ort. Diesmal jährte sich das Datum bereits zum 30sten Mal.

„Unser Verein wurde 1977 gegründet, um die historische Kostbarkeit wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, erklärte Gründungsmitglied und jetziger zweiter Vorstand Thomas Schmatz. Denn wiewohl die Säule 1880 zu Ehren der Pasinger Schutzpatronin aufgestellt wurde, befand sie sich nur bis 1908 am angestammten Platz.

Reges Pasinger Vereinsleben

„Damals musste sie der Tram-Linie weichen und überdauerte die Jahre bei den Englischen Fräulein“, ergänzte Peter Dietl, ebenfalls zweiter Vorstand des Vereins. Schon drei Jahre nach Vereinsgründung war das Ziel erreicht und die Mariensäule konnte fast 100 Jahre auf den Tag genau nach ihrer Erstaufstellung wieder in der Mitte des Marienplatzes bewundert werden.

Zur Jubiläumsfeier am vergangenen Wochenende im Vereinsheim des Vereins Würmtaler Stamm dankte Vorstizende Maria Osterhuber-Völkl für die Mithilfe aller Pasinger Vereine am Gelingen der Marienprozession. „Wir Pasinger haben ein reges Vereinsleben“, stellte sie fest, „da schaut so mancher Stadtbezirk neidvoll auf uns.“

Mäzen fürs Kulturleben in Pasing

Für den Mariensäulenverein beginnt nun eine arbeitsreiche Zeit. „Nachdem wir in nur drei Jahren die Mariensäule aufstellen konnten, haben wir uns dem Pasinger Kunst- und Kulturleben verschrieben“, erklärte Osterhuber-Völkl.

Im Rahmen dessen werden alle zwei Jahre der Pasinger Kunst- und Kulturpreis vergeben. „Gerade in diesem Jahr können wir wieder Preisträger küren.“ Finanziert wird der Preis aus dem Erlös des Pasinger Wildessen, das am 9. November stattfindet und diesmal unter der Schirmherrschaft von Herzog Franz von Bayern steht. „An diesem Abend können wir auch die diesjährigen Preisträger bekannt geben“, so Dietl.

Auch der Pasinger Christkindlmarkt wird durch den Verein unterstützt. „Aufsehen erregt haben wir übrigens auch mit unseren Pasinger Festspiele und dem aufgeführten Bayrischen Jedermann“, erinnerte sich Dietl. „Nun ist unser Plan, den „Jedermann“ zum Pasinger Jubiläum im Jahre 2013 wieder aufleben zu lassen.“

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Pasing
Woche: 43 - 2010
Autor: U.S.

Pasinger Marienplatz


München-Pasing
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