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27.04.2010 - 09:57 Uhr
 

Gelassen in die Zukunft

Neuer Vorstand der Musikschule Planegg-Krailling e.V. gewählt

Münchner Wochenanzeiger : Der neue Vorstand (v.l.) Hannelore Rath, Irene Arnold-Ammer, Thomas Roy, Eva Reiserer, Karin Wolf und Schulleiter Thomas Schaffert. (Foto: US)
 
Der neue Vorstand (v.l.) Hannelore Rath, Irene Arnold-Ammer, Thomas Roy, Eva Reiserer, Karin Wolf und Schulleiter Thomas Schaffert. (Foto: US)

688 Schüler mit 837 Fachbelegungen bei 23 Lehrern – das ist die Musikschule Planegg-Krailling e.V. in beeindruckenden Zahlen. „Die Zahlen wachsen Stück für Stück nach oben. Das hätten wir alle nicht gedacht, welchen Umfang unsere Schule einmal haben wird“, gestand alter und neuer Vorstand Thomas Roy zur Jahreshauptversammlung.

Sowohl Verwaltung als auch Kollegium hätten dabei viel Lob verdient. „Ihr Einsatz ist schwer zu toppen“, so Roy, zumal mit den drei neuen Lehrern Frauke Lang, Karin Kindermann und Josef Peller viel jugendlicher Schwung ins Kollegium gekommen sei und dieser bereits mit enormen Zulauf honoriert worden sei.

Doch ohne den Rückhalt der Gemeinden Planegg und Krailling, die die Schule mit ganzer Kraft unterstützen, wäre der Erfolg nicht möglich. Immerhin 220.000 Euro schießt Planegg jährlich in die Vereinskasse. 137.000 Euro kommen noch einmal aus Krailling hinzu.

Kein Gießkannen-Prinzip

So rosig wie bisher wird es um die Finanzen im nächsten Jahr allerdings nicht mehr stehen. „Durch die sinkende Finanzkraft der Gemeinden müssen wir mit einem Minus rechnen“, machte Roy seinen Verein gefasst. Dank ausreichender Rücklagen brauche die Musikschule aber keine Zukunftsängste haben. „Im Gegenteil, wir können gelassen in die Zukunft blicken.“

Auch wenn die Musikschule künftig viel strenger aufs Geld schauen muss, solle die Sozialverträglichkeit gewahrt bleiben, meinte der Vorsitzende. „Dazu haben wir unser System hinterfragt angefangen von den Gebühren bis zur Instrumentenmiete.“ Fakt sei, dass auch künftig eine dreiprozentige Gebührenanpassung kommen müsse.

„Doch die Sozialermäßigungen werden von jetzt 50 Prozent auf 75 Prozent steigen. Außerdem werden wir die Mehrfachbucher stärker berücksichtigen“, kündigte Roy an. Würde es eng werden, könne die Schule mit Sicherheit auf die vielen sozialen Stiftungen im Würmtal bauen.

Auf vielen Standbeinen

„Hier ist jeder Euro gut angelegt“, meinte die Planegger Bürgermeisterin Annemarie Detsch im Hinblick auf die Gemeindezuschüsse. „In der Musikschule kann eine breite Bürgerschaft musizieren. Und außerdem tragen die vielen Auftritte in Planegg und Krailling dann wiederum zur echten Identität mit unseren Gemeinden bei.“

Auch Schulleiter Thomas Schaffert nannte die Gemeindenähe der Musikschule essentiell für seine Arbeit. „Wir sind ein aktives Mitglied der Vereinslandschaft und sehr gut vernetzt.“ Rund 7.000 Zuschauer während der Auftritte und Konzerte im letzten Jahr in den Gemeinden sprächen dafür.

Das nächste große Ziel habe die Schule schon im Visier, so Schaffert. „Im Schuljahr 2011/12 feiern wir unser 40-jähriges Schulbestehen. Die Ideensammlung ist dafür schon angelaufen, damit wir übers Jahr verteilt ein Feuerwerk an hochkarätigen Musikereignissen bieten können.“

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Planegg
Woche: 17 - 2010
Autor: U.S.

Musikschule Planegg-Krailling e.V.

Pasinger Straße
82152 Krailling, Planegg, Martinsried
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