| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Gräfelfing |
| Woche: | 29 - 2010 |
| Autor: | U.S. |
Mit einem Festgottesdienst, Fahrzeugweihe, einem festlichen Bankett und einer Feuerwerksshow feierte die Gräfelfinger Freiwillige Feuerwehr (FFW) ausgiebig ihren 120. Geburtstag. Bürgermeister Christoph Göbel war des Lobes voll und nannte die Feuerwehr „das Wertefundament unserer Gesellschaft“.
„Im Wahlspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ kommt in wunderbarer Weise der urchristliche Gedanke der Nächstenliebe zum Ausdruck“, betonte Göbel. Dabei gründete sich die Wehr am Anfang nicht unbedingt auf Freiwilligkeit.
„Vor 120 Jahren hatten sich in Gräfelfing – wie in allen Orten damals – alle männlichen Bürger vom 20. bis zum 60. Lebensjahr zum Dienst in der so genannten Gemeindefeuerwehr zu verpflichten“, erzählte er weiter.
Derzeit zählt die Gräfelfinger FFW 153 Mitglieder. Wären die Anfangskriterien heute noch in Kraft, würde die Wehr auf 1.980 Bürger zurückgreifen können. „Erster Vorsitzender des Vereins würde Pfarrer Anton Schönauer sein und ich selbst müsste als Kommandant ran - brennen darf´s dann halt nicht“, meinte Göbel schmunzelnd.
Doch auch ohne diese Konstellation sind die Kontakte zwischen Wehr und Gemeinde äußerst eng. Erster Vorsitzender Gerhard Fuchs lobte die Großzügigkeit der Gemeinde beim Bau des neuen Westanbaus, des Gerätehauses und des Übungsturms. MIt den gemeindlichen Finanzen hätten die notwendigen Modernisierungen und Umbauten schnell und komfortabel durchgezogen werden können.
Und so wurde an dem Abend nicht nur die Vergangenheit gefeiert, sondern mit der festlichen Übergabe und Weihung des fertig gestellten Feuerwehrgerätehauses und zweier neuer Fahrzeuge und Anhänger ein Grundstein für die erfolgreiche Zukunft gelegt.
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Gräfelfing |
| Woche: | 29 - 2010 |
| Autor: | U.S. |
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