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20.05.2010 - 14:39 Uhr
 

Münchner Kinder unterstützen Asháninka-Indianer in Peru

Der städtische Kindergarten der Waxensteinstraße 57 beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder mit einer Spende von 188 Euro für das Regenwald-Projekt „Wir sind Freunde der Asháninka“. Der Erlös kommt aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen des Elterncafés der Einrichtung.

Der Scheck wurde an Jhenny Munoz, die erste indigene stellvertretende Landrätin des  Distrikts Rio Negro, und ihre Mutter Guadelupe Hilares Hilares, indigene Aktivistin, übergeben. Beide setzen sich für die Rechte und für die Verbesserung der Lebenssituation von Kindern und Frauen ihres Volkes ein. Der städtische Koordinator Heinz Schulze, Vorstand vom Nord-Süd-Forum München des Umweltschutzreferats, ist ebenfalls anwesend. Die Frauen werden über ihren Alltag und ihre Kultur berichten. Mit dieser Spende wird der Bau einer kleinen Schule für die Indianerkinder im Amazonasgebiet Perus unterstützt.

Mit dem Volk der Ashánika besteht eine Projektpartnerschaft der Landeshauptstadt München. Unter anderem beteiligen sich Münchner Kindertageseinrichtungen und Schulen mit Spenden für den Erhalt von Schulen im Amazonasgebiet. Die Kindertageseinrichtung an der Waxensteinstraße hat seit 1998 mehr als 3000 Euro nach Peru gesendet.

 
Artikelinfo
Ausgabe: Sendlinger Anzeiger
Sendling
Woche: 21 - 2010
Autor: pfe
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