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21.06.2010 - 11:09 Uhr
 

Haus mit Vorzeigecharakter

40-Jahr-Feier des evangelischen Alten- und Pflegeheims Planegg

Münchner Wochenanzeiger : Ulrich Spies, Johanna Rumschöttel, Gerhard Prölß, Günther Bauer, Annemarie Detsch und Elisabeth Schneider-Böklen (v.l.) bei der Festveranstaltung „40 Jahre Altenheim Planegg“. (Foto: US)
 
Ulrich Spies, Johanna Rumschöttel, Gerhard Prölß, Günther Bauer, Annemarie Detsch und Elisabeth Schneider-Böklen (v.l.) bei der Festveranstaltung „40 Jahre Altenheim Planegg“. (Foto: US)
Münchner Wochenanzeiger : Ein Dankeschön-Blumenstrauß für 40 Jahre enge Beziehung zwischen Gemeinde und Altenheim. V.l. Heimleiter Ulrich Spies  und Bürgermeisterin Annemarie Detsch, im Hintergrund das Duo „anaka“. (Foto: US)
 
Ein Dankeschön-Blumenstrauß für 40 Jahre enge Beziehung zwischen Gemeinde und Altenheim. V.l. Heimleiter Ulrich Spies und Bürgermeisterin Annemarie Detsch, im Hintergrund das Duo „anaka“. (Foto: US)

„Unser Konzept ist voll aufgegangen“, meinte Gerhard Prölß, Geschäftsführer von „Hilfe im Alter“ der Inneren Mission, sichtlich zufrieden. „Vor 40 Jahren boten wir in Planegg alternative Wohnoptionen für Senioren an, die damals besonders rüstige Rentner angesprochen hatten.“ Heute habe sich das Angebot im Wandel der Zeit verändert.

Im Mittelpunkt befänden sich nun ambulante und stationäre Betreuungsmöglichkeiten. „Wir stehen für ein vernetztes Alten- und Pflegeangebot“, brachte es Prölß auf den Punkt. „Egal ob Essen auf Räder, Pflege zu Hause oder unsere Wohnformen im Heim – jeder findet bei uns die richtige, nämlich eine individuelle Betreuungsform.“

Die Attraktivität des Hauses im Würmtal sei damit sehr hoch. Auch Landrätin Johanna Rumschöttel war des Lobes voll: „Ihr Haus hat Modell- und Vorzeigecharakter.“ Sie schätze besonders den bewohnerfreundlichen Umgang, sei es in Phasen des Umbaus oder wenn der Pflegebedarf höher und höher würde, die Bewohner aber trotzdem innerhalb des Hauses nicht umziehen müssten. „Hut ab dafür!“, dankte sie.

„Hier vor Ort wird für uns gesorgt“

Bürgermeisterin Annemarie Detsch sprach gar vom guten Geist, den selbst die Besucher deutlich spürten. „Dies gelingt nur im gemeinschaftlichen Engagement vieler verantwortlicher, auch vieler ehrenamtlichen Helfer.“ Die Beziehung Gemeinde – Altenheim sei von jeher eng gewesen, dafür habe die Gemeinde ein Belegungsrecht für Planegger Senioren. „Für sie ist es von unschätzbarem Wert, wenn sie sicher sein können, hier vor Ort wird für uns gesorgt.“

Bei allem Lob  gab es auch kritische Stimmen. Festredner Günther Bauer, Vorstand der Inneren Mission, brachte seinen Unmut zum Ausdruck, als er die Seniorenpolitik Bayerns und des Bundes ansprach. „Es ist eine Frechheit, das Schulgeld für Menschen in der Pflegeausbildung zu kürzen“, wetterte er. „Der Freistaat könnte hier die Pflegesituation langfristig unterstützen und tut es an dieser Stelle nicht.“

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Planegg
Woche: 25 - 2010
Autor: U.S.

Alten- und Pflegeheim Planegg

Germeringer Str. 33
82152 Krailling, Planegg, Martinsried

Kartenansicht

Alten- und Pflegeheim Planegg

 

 
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