| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Germering |
| Woche: | 17 - 2011 |
| Autor: | red |
Mehr als ein Jahr lang beschäftigten sich neun Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Max-Born-Gymnasiums im Rahmen ihres Projekt-Seminars mit dem Thema Integration in Germering. Das Ergebnis ihrer Arbeit übergaben sie nun der Stadt Germering. Der zweiter Bürgermeister Wolfgang Andre und die Referentin für Partnerschaften und Ausländerangelegenheiten im Germeringer Stadtrat, Centa Keßler, nahmen den Projektbericht entgegen.
Von Dezember 2009 bis Januar 2011 bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler intensiv das Thema Integration in Germering. Betreut wurden sie dabei von ihrer Lehrerin Beate Pohlmann-Burak. Projektpartner war die Stadt Germering, vertreten durch Referentin Centa Keßler, Bruno Didrichsons, dem Leiter des Amtes für Jugend, Familie, Senioren, Soziales und Schulen, und Manuel Leupold, Integrationsfachkraft bei der Stadt Germering.
Inhaltlich beschäftigte sich die Gruppe mit dem im Juli 2009 vom Istob-Institut München vorgelegten Integrationsplan. Die Schülerinnen und Schüler machten es sich zur Aufgabe, Gedanken und Vorschläge zur Umsetzung dieses Integrationsplans für Menschen mit Migrationshintergrund zu entwickeln. Ziel war es, Aussagen von Jugendlichen aus den verschiedenen Schularten zusammenzutragen, um herauszufinden, was ihnen bei der Integration geholfen hat und was noch zu verbessern ist. Um dies zu erreichen, führte die Gruppe Interviews mit Jugendlichen, Schulleitungen und Funktionsträgern und befragte Eltern von Mitschülerinnen und -schülern mit Migrationshintergrund mittels eines Fragebogens schriftlich.
Wolfgang Andre dankte der Gruppe im Rahmen der Übergabe des Projektberichtes, der ganz konkrete Vorschläge für die weitere Umsetzung des Integrationsplans enthält. Auch Referentin Centa Keßler zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Schülerinnen und Schülern, die kurz vor dem Abitur stehen. Eine Maßnahme, die im Projektbericht vorgeschlagen wird, ist beispielsweise die Einführung eines Mentorensystems an den Germeringer Schulen. Hierbei sollen ältere Schülerinnen und Schüler eine Mentorenfunktion für Migrantinnen und Migranten aus unteren Jahrgangsstufen übernehmen und diese im Schulalltag unterstützen. Die Projektgruppe erhofft sich von dieser Maßnahme eine Förderung des gegenseitigen Verständnisses und der Sprachkompetenz.
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Germering |
| Woche: | 17 - 2011 |
| Autor: | red |
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