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29.11.2011 - 11:55 Uhr
 

Für Engagement geehrt

BA bedankt sich bei Hans Peter Rebler

Münchner Wochenanzeiger : Der BA 8 bedankte sich bei Hans Peter Rebler (l.) für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement. Ludwig Wörner (Mitte), Vorsitzender des BA, und Werner Mayer, Geschäftsleiter der Augustiner Brauerei, in deren Bräustubn der Jahresempfang des BA stattfand, wünschten Rebler weiterhin viel Spaß bei der Vereinsarbeit. (Foto: SE)
 
Der BA 8 bedankte sich bei Hans Peter Rebler (l.) für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement. Ludwig Wörner (Mitte), Vorsitzender des BA, und Werner Mayer, Geschäftsleiter der Augustiner Brauerei, in deren Bräustubn der Jahresempfang des BA stattfand, wünschten Rebler weiterhin viel Spaß bei der Vereinsarbeit. (Foto: SE)

Mit seinem traditionellen Jahresempfang hat sich der Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe (BA 8) auch in diesem Jahr wieder bei allen Personen bedankt, die in Institutionen, Vereinen und Kirchen an der Gestaltung des Stadtviertels mitwirken. Für sein besonderes und langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde aber Hans Peter Rebler, erster Vorsitzender des Vereins „Generationengerechtes Wohnen mit der Wohnungsgenossenschaft München-West“, geehrt. „Der Jahresempfang ist auch dazu da, dass wir mal zeigen können, was für engagierte Menschen es in unserem Stadtteil gibt“, sagte der BA-Vorsitzende Ludwig Wörner, der das Angebot des Vereins als ein „Verwöhnprogramm für alle Generationen“ bezeichnete.

Nachbarschaft fördern

Aus einer Idee Reblers entstand im Juli 2004 der gemeinnützige Verein „Generationengerechtes Wohnen“ , der von der Wohnungsgenossenschaft München-West unterstützt wird und zum Ziel hat, die Solidarität der Bürger untereinander zu aktivieren und Nachbarschaft in den Stadtvierteln zu fördern. Mit einem bunten Programm und vielen Aktionen, Betreuungsangeboten für Kinder sowie für Senioren, interkulturellen Angeboten, Hoffesten und außergewöhnlichen Wohnprojekten soll dieses Ziel erreicht werden. Regelmäßige Veranstaltungen in den verschiedenen Nachbarschaftstreffs, vom Spieleabend über die Kaffeerunde zur Handarbeitsgruppe, gehören genauso zum Vereinsangebot wie die Vermittlung von ehrenamtlichen Helfern, die Senioren zum Beispiel beim Einkaufen unterstützen.

Umfassendes Netzwerk

„Die Idee für den Verein ist eigentlich aus den Erfahrungen entstanden, die ich in meinem früheren Beruf gemacht habe“, erzählt Rebler, der 40 Jahre bei der Berufsfeuerwehr und lange Jahre als Rettungsassistent unterwegs war. Er habe öfter erlebt, dass Personen mehrere Monate tot in der Wohnung lagen, ohne dass sie jemand vermisst hätte. „So etwas darf es in einer Stadt wie München nicht geben“, sagt Rebler. Stattdessen brauche es mehr Nachbarschaft und Zusammenhalt.

Gerade Senioren hätten es dabei oft schwer: „Immer mehr Bekannte und Freunde sterben weg und durch die mangelnde Mobilität wird auch der Bewegungsradius immer kleiner, so dass jeder Gang zum Supermarkt enorm anstrengend ist“, erklärt Rebler. Hier springe der Verein ein: Getreu dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ könne jeder, der sich allein gelassen fühle, die Angebote in Anspruch nehmen. „Wir schaffen ein umfassendes Netzwerk unter den Nachbarn, die sich nach Bedarf gegenseitig helfen oder zum Beispiel auch nur bei einer Runde Schafkopf die Zeit vertreiben können.“

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Schwanthalerhöhe
Woche: 48 - 2011
Autor: SE
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