Münchner Wochenanzeiger - 

Nachrichten für Senioren

 
rss icon  
Thursday, 24. May 2012 · 19:24 Uhr  · 
Heiter 22°

Donnerstag

Gesonderte Gewitterregen  T: 12° / H: 23°

Freitag

Sonnig  T: / H: 22°
 
 
 
 
06.07.2010 - 13:29 Uhr
 

„Lobby sollte mehr genutzt werden“

Seniorenbeirat zu Gast im ASZ Obermenzing

Münchner Wochenanzeiger : Franziska Miroschnikoff, Klaus Bode und
Friederike Berger vom ASZ Obermenzing (v.l.). (Foto: Fabian Starke)
 
Franziska Miroschnikoff, Klaus Bode und Friederike Berger vom ASZ Obermenzing (v.l.). (Foto: Fabian Starke)

Über die vielfältigen Aufgaben des Seniorenbeirats berichteten Franziska Miroschnikoff, Seniorenbeirätin für Pasing-Obermenzing, stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirats und Mitglied im Bezirksausschuss Pasing-Obermenzing (BA 21), und Klaus Bode, Vorsitzender des Seniorenbeirats der Landeshauptstadt München, den Besuchern des Alten- und Service-Zentrums (ASZ) Obermenzing.

Damit die Anliegen älterer Menschen in der Stadt Gehör finden, muss der Seniorenbeirat für die ältere Generation in seiner Wichtigkeit erkannt werden. 317.000 der 1,3 Millionen Einwohner Münchens sind über 60 Jahre und stellen damit 25 Prozent der Gesamtbevölkerung. „Die Leute werden immer älter – nicht nur in München, sondern bundesweit – und haben damit politisch gesehen eine starke Lobby, die noch mehr genutzt werden sollte“, sagte Klaus Bode. „Nicht im Sinne eines Generationenkonfliktes mit den Jungen, sondern als produktives Miteinander.“ Die Generationen könnten voneinander profitieren, die Alten den Jungen mit ihrer Lebenserfahrung zur Seite stehen, die Jungen die Alten an ihrer Lebensfreude, Vitalität und ihren innovativen Ideen teilhaben lassen.

Schnittstelle

Franziska Miroschnikoff, die sowohl im Seniorenbeirat als auch im Bezirksausschuss tätig ist, versteht ihre Arbeit auch als Schnittstelle zwischen beiden Gremien. Wenn Anliegen, die den BA betreffen, an sie in ihrer Funktion als Seniorenbeirätin herangetragen werden, leitet sie sie unbürokratisch an den BA weiter. Gerade für ältere Menschen seien kurze Wege oft wichtig.

Die Bürger aus dem Stadtteil hatten viele Fragen, die sie persönlich bewegten und bekamen kompetent von Miroschnikoff und Bode beantwortet. Fazit: Politisches Interesse ist nicht nur leidige Bürgerpflicht, sondern dabei zu sein, andere Standpunkte kennen zu lernen und eigene Anliegen ein- und weiter bringen zu können ist spannend, macht richtig Spaß und gibt Energie für weitere Aufgaben.

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Obermenzing
Woche: 27 - 2010
Autor: red

ASZ Obermenzing

Packenreiterstr. 48
81247 München-Obermenzing

Kartenansicht

ASZ Obermenzing

Artikelkommentare
Kommentar schreiben
Es wurde noch kein Kommentar hinterlegt.
Verwandte Artikel