| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Gern |
| Woche: | 30 - 2010 |
| Autor: | red |
Auf zwei Bewohnerinnen eines Altenheims in Gern hatten es Trickbetrüger im Juli abgesehen. Bereits am Mittwoch, 14. Juli, rief ein unbekannter Mann in den Nachmittagsstunden eine 84-jährige Rentnerin in ihrem Zimmer an. Er stellte sich als Neffe der Frau vor und erzählte, er wolle sich ein Auto kaufen und benötige dazu dringend 22.000 Euro. Da die Frau keinen Neffen hat, erkannte sie den Betrugsversuch sofort, ging aber zum Schein auf das Ansinnen des Täters ein und verständigte die Heimleitung. Die benachrichtigte Polizei leitete daraufhin Überwachungsmaßnahmen ein, der Betrüger sprach jedoch nicht vor und meldete sich auch telefonisch nicht mehr.
Am Freitag, 23. Juli, erhielt eine 89-jährige Rentnerin aus dem selben Altenheim gegen 13.30 Uhr den Anruf eines unbekannten Mannes, den sie zunächst für ihren Stiefsohn hielt. Der Anrufer gab vor, er befände sich in einer kurzfristigen finanziellen Notlage und benötige dringend 18.000 Euro. Er bot sogar an, ein Taxi zu schicken, damit die Geschädigte zur Bank fahren und das Geld abheben könne. In der Folgezeit wurde die Frau, die zunächst skeptisch reagierte, noch mehrfach vom Täter angerufen und bedrängt. Erst als eine Pflegeschwester ein Telefonat entgegen nahm, legte der Unbekannte auf und brach den Kontakt ab.
Die Polizei warnt dringend vor angeblichen Verwandten, die vermeintlich in Not geraten sind und Geldzahlungen verlangen. Bevor Geldzahlungen geleistet werden, sollten Sie auf jeden Fall Rücksprache mit Ihren echten Verwandten halten!
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Gern |
| Woche: | 30 - 2010 |
| Autor: | red |
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