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24.05.2010 - 15:11 Uhr
 

Wirtschaftskooperation angestrebt

Planegg und Meylan planen die Ausweitung ihrer Städtepartnerschaft

Münchner Wochenanzeiger : „Auf unsere Partnerschaft!“ Mireille und George Adji, Annemarie Detsch, Victor Pétrone, Gabriele Fink und Annelore von Aufseß (v.l.) bei der Festveranstaltung im Planegger Kupferhaus. Im Hintergrund die Planegger Saitenmusi, die für die musikalische Umrahmung des Festabends sorgten. (Foto: US)
 
„Auf unsere Partnerschaft!“ Mireille und George Adji, Annemarie Detsch, Victor Pétrone, Gabriele Fink und Annelore von Aufseß (v.l.) bei der Festveranstaltung im Planegger Kupferhaus. Im Hintergrund die Planegger Saitenmusi, die für die musikalische Umrahmung des Festabends sorgten. (Foto: US)
Münchner Wochenanzeiger : „Es waren wunderbare Tage hier in Planegg.“ Bärbel Zeller, Guy Cuvécle, George und Mireille Adji, Gabriele Fink, Erwin Holzapfel, Annelore von Aufseß, Annemarie Detsch, Victor Pétrone und Traudl Holzapfel (v.l.). (Foto: US)
 
„Es waren wunderbare Tage hier in Planegg.“ Bärbel Zeller, Guy Cuvécle, George und Mireille Adji, Gabriele Fink, Erwin Holzapfel, Annelore von Aufseß, Annemarie Detsch, Victor Pétrone und Traudl Holzapfel (v.l.). (Foto: US)
Münchner Wochenanzeiger : Den festlichen Rahmen der Veranstaltung im Kupferhaus nutzte Annemarie Detsch (r.), um dem Organisationsteam des Städteaustauschs Erwin Holzapfel, Annelore von Aufseß und Traudl Holzapfel (v.l.) herzlich zu danken. (Foto: US)
 
Den festlichen Rahmen der Veranstaltung im Kupferhaus nutzte Annemarie Detsch (r.), um dem Organisationsteam des Städteaustauschs Erwin Holzapfel, Annelore von Aufseß und Traudl Holzapfel (v.l.) herzlich zu danken. (Foto: US)

„Wir hatten unseren Gästen ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt“, beurteilte die neue Planegger Partnerschaftsbeauftragte, Gabriele Fink, die drei Besuchstage der 25 Meylaner in Planegg. Neben dem Besuch im BMW-Museum und einigen gemeinsamen Veranstaltungen in der Gemeinde sei viel Platz für die Franzosen gewesen, um Bayern auf eigene Faust zu erkunden.

Erst Anfang Mai hatte sie den Gemeindeposten vom langjährigen Vorsitzenden des Partnerschaftsausschusses und Träger der Goldenen Planegger Bürgermedaille, Dr. Rudolf Baer übernommen, der die Städtepartnerschaft seit 1987 mit seinem Engagement und seinen Ideen prägte.

Zum Abschluss des gemeinsam verlebten Pfingstwochenendes lud der Partnerschaftsausschuss die Gäste und Gastgeber ins Kupferhaus. „Wir hatten diesmal weit mehr Gastgeber als Gäste“, freute sich Fink über die Gastfreundschaft in Planegg. „Deswegen sind die Planegger beim Festessen in der großen Überzahl.“

Europa im Kleinen

Detsch würdigte die lebendige Partnerschaft als „Europa im Kleinen“. „Trotz unserer Fernbeziehung – die Liebe wächst“, meinte sie. Das sei nur möglich, weil sich so viele Bürger auf beiden Seiten mit Herzblut engagieren. „Besonders die Leistung von Dr. Rudolf Baer muss an dieser Stelle hervorgehoben werden. Wir verdanken ihm viel. Sein Erbe von 28 Jahren intensiver Städtepartnerschaftsarbeit werden wir würdig fortsetzen.“

Neben den Lokalpolitikern gebühre dem Organisationsteam von Erwin und Traudl Holzapfel und Annelore von Aufseß und allen Gastfamilien großer Dank. „Ich kann mich als Bürgermeisterin glücklich schätzen, dass unsere Städtepartnerschaft auf so vielen Schultern ruht.“

Von offizieller französischer Seite dankte Stadtrat Victor Pétrone für die Gastfreundschaft. „Wir freuen uns über die vielfältigen Beziehungen und sind glücklich mit dem Ausgang unserer Wirtschaftsgespräche“, betonte er. Doch besonders erfreue es Meylan, dass Planegg die Partnerschaft mit Didcot, Meylans langjährigem englischen Partner, erfolgreich voranbrächte.

Auf vielen Ebenen

Als nächstes Treffen gibt es im Juli eine musikalische Städte-Begegnung, wenn 60 französische Musiker auf Einladung der Musikschule Planegg-Krailling e.V. in Planegg weilen werden. „Wir planen ein gemeinsames Konzert im Kupferhaus bei freiem Eintritt“, verriet Fink.

Danach fahren 13- bis 17-jähnrige Jugendliche in den Allerheiligenferien zu einem Sportvergleich nach Frankreich. „Nun möchten wir unsere Städtebeziehung aber auch über die politische, kulturelle und sportliche Ebenen hinaus festigen“, so Fink. In Zukunft solle daher die Förderung der Wirtschaftsbeziehungen stärker in den Mittelpunkt rücken.

Aus diesem Grunde gab es am Rande des Pfingsttreffens Gespräche, um ein Wirtschaftsseminar zwischen Planegg, Meylan und Didcot für das kommende Frühjahr vorzubereiten. „Alle drei Städte sind Gewerbe- und auch Forschungsstandorte“, erklärte Detsch. „Die Basis für einen Austausch ist somit mehr als gegeben.“

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Planegg
Woche: 21 - 2010
Autor: U.S.

Kupferhaus

Feodoor-Lynen-Str. 5
82152 Krailling, Planegg, Martinsried

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Kupferhaus

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