| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Planegg |
| Woche: | 11 - 2010 |
| Autor: | US |
Vor 15 Jahren sorgte die geplante Architektur für den Planegger Wertstoffhof für lange Debatten und ärgerliche Pfiffe, erinnert sich Bürgermeisterin Annemarie Detsch. „Heute ist das längst vergessen und wir feiern voller Stolz den 15. Geburtstag dieser Gemeindeeinrichtung.“ Sowohl Besucherzahlen wie auch die Wertstoffmengen seien stark gestiegen und bestätigten die gute Akzeptanz des Hofes. „Ganz besonders hervorzuheben ist unsere florierende Wertstoffbörse. Da liegt wirklich nichts lange, alles findet schnell einen neuen Nutzer.“
Untrennbar mit dem Wertstoffhof verbunden sind die Mitarbeiter vom Regenbogen e.V. Dieser Verein kümmert sich seit seiner Gründung im Jahre 1986 um psychisch behinderte Menschen und hilft ihnen, wieder in der Gesellschaft Fuß zu fassen. „Seit Anfang an war die Arbeit auf dem Wertstoffhof diesem Verein anvertraut“, erzählt Detsch.
Von den 15 Regenbogen-Mitarbeitern der ersten Stunde seien die meisten noch dabei, so Sozialpädagoge Holger Schmidt. Er betreut die kleine Gruppe seit rund fünf Jahren. „Wir bekommen sehr, sehr viele positive Rückmeldungen über unsere Arbeit“, freut er sich. „Unsere Mitarbeiter helfen schon beim Ausladen und nehmen den Bürgern viel Arbeit ab.“
„Der Service stimmt hier“, bestätigt auch Kerstin Tanzmeier, Verantwortliche im Rathaus. Der Gemeinde bliebe gar nicht mehr viel zu tun, versichert der Leiter des Wertstoffhofes, Günther Riermaier. „Wir kontrollieren eigentlich nur die Ausweise.“ Kurioserweise hatte das allererste Auto auf dem Planegger Wertstoffhof ein Starnberger Nummernschild und sorgte gleich für Wirbel, erinnert sich Riermaier. Die Ausweiskontrolle sei seither immer noch verpflichtend. „Jeder muss sich ausweisen, der Wertstoffe abladen will.“
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Planegg |
| Woche: | 11 - 2010 |
| Autor: | US |
Fügen Sie hier Ihren Artikelkommentar hinzu.