| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Aubing |
| Woche: | 50 - 2011 |
| Autor: | E.S. |
Die Situation auf der Nordseite des Aubinger S-Bahnhofes werde immer prekärer, befanden bei der letzten Sitzung des Bezirksausschusses (BA) Aubing-Lochhausen-Langwied der Vorsitzende Josef Assal (SPD) und seine Stellvertreterin Karin Binsteiner (Die Grünen). Deshalb stellten sie an die Landeshauptstadt München den Antrag zur Aufstellung eines Bebauungsplans in diesem Bereich zwischen der Altostraße, der Georg-Böhmer-Straße und dem Belandwiesenweg.
Durch diesen Bebauungsplan sollen die Park&Ride-Fläche gesichert und dadurch Gewerbe, insbesondere Autohandel, auf den Grundflächen ausgeschlossen werden. Darüber hinaus solle der Querschnitt der Georg-Böhmer-Straße festgelegt werden, um einen geordneten Ausbau zu ermöglichen, und endlich eine barrierefreie Ortsverbindung (wie bereits 2009 gefordert) geschaffen werden, „damit unter anderem auch der Übergang S-Bahnhof-Giglweg für Schulkinder sicherer gemacht werden kann“.
Weder Schulkinder noch S-Bahn-Kunden hätten nämlich in diesem Bereich gesicherte Zuwege, führten die BA-Mitglieder in ihrem Antrag als Begründung an. Außerdem breite sich Gewerbe, obwohl nach Stadtratsbeschluss von 2005 nicht zulässig, immer mehr aus. Dabei habe das Baureferat bereits Pläne für den Ausbau der Georg-Böhmer-Straße erarbeitet. Für deren Umsetzung würden allerdings bisher die rechtlichen Grundlagen fehlen, weshalb dem Baubauungsplan höchste Priorität einzuräumen sei: „Der jetzige sich weiter verschärfende Zustand ist nicht weiter hinnehmbar“, schlussfolgern Assal und Binsteiner. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Aubing |
| Woche: | 50 - 2011 |
| Autor: | E.S. |
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