| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Pasing |
| Woche: | 24 - 2010 |
| Autor: | U.S. |
Die Umgestaltung Pasing bringt es mit sich: Werbetafeln, Infoschilder, Straßenbanner beherrschen das Stadtbild. „Kommen dann noch die Infoständer auf dem Fußweg dazu, ist das Chaos perfekt“, meinte Richard Roth, SPD-Sprecher im Pasinger/Obermenzinger Bezirksausschuss (BA).
Auf seine Initiative beschäftigte sich das Gremium in seiner jüngsten Sitzung mit der Reglementierung der vielen verschiedenen Werbemaßnahmen. „Uns geht es darum, den Wildwuchs einzudämmen“, erklärte er. „In Zukunft werden wir noch mehr Gewerbetreibende und Einzelhändler in Pasing haben. Da täte es Not, dass wir uns von vornherein auf ein bestimmtes Werbekonzept geeinigt haben.“
Andere Gemeinden hätten es bereits vorgemacht. „Es gibt eine Pilotstudie aus der Fußgängerzone Korbach aus dem Jahr 2008. Und Korbach ist ungefähr mit Pasing vergleichbar“, so Roth. Ausführende Institution dort in Nordrhein-Westfalen sei die Gesellschaft des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung mbH gewesen.
Die Studie sei zum Schluss gekommen, dass zu viel Werbung den Straßenraum eindeutig überlastet. „Damit sinkt die Aufmerksamkeit der Bürger in gefährlicher Weise.“ Empfehlung der Studie: Beschränkung der Unmengen von Informationen gemäß eines schlüssigen Werbekonzeptes. „Reduktion ist dort das Zauberwort.“
Der BA forderte nun den Stadtteilmanager Christian Bitter auf, sich um ein solches Konzept Gedanken zu machen. „Den öffentlichen Raum frei zu bekommen, ist ein wirklich schwieriges Thema“ gestand der ein. Doch notwendig sei es auf alle Fälle, wenn Werbeflächen zu Stolperfallen würden. „Dies behindert eindeutig die Sicherheit. Übrigens zähle ich auch willkürlich hingestellte Fahrradständer, Sonnenschirme und Zeitungskästen dazu.“
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Pasing |
| Woche: | 24 - 2010 |
| Autor: | U.S. |
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