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31.01.2012 - 09:56 Uhr
 

Pläne für die Bäckerstraße

Umgestaltung des Gebiets bis Schützeneck steht bevor

Münchner Wochenanzeiger : Das südliche Ende der Bäckerstraße bekommt ein neues Aussehen. Nur das Hochhaus (hellrotes Quadrat) bleibt bestehen. (Foto: Quelle:Planungsreferat)
 
Das südliche Ende der Bäckerstraße bekommt ein neues Aussehen. Nur das Hochhaus (hellrotes Quadrat) bleibt bestehen. (Foto: Quelle:Planungsreferat)
Münchner Wochenanzeiger : Nach Aussagen des Planungsreferats sollen sich die neuen Fassadenhöhen am Hochhaus orientieren. (Foto: US)
 
Nach Aussagen des Planungsreferats sollen sich die neuen Fassadenhöhen am Hochhaus orientieren. (Foto: US)

Pasings gigantische Umgestaltung hat einen ganz bürokratischen Namen: Unter „Bebauungsplan 1922a“ ist das neue Gesicht des Stadtteils von der Lortzingstraße bis zum Bahnhof und weiter bis zur Offenbachstraße und an der Landsberger Straße zurück zur Lortzingstraße als riesiges Karree verzeichnet und seit 2006 in Kraft. Nur ein kleines Teilstück fehlte bisher im Umgriff, nämlich der nördlichste Zipfel der Bäckerstraße.

„Mit dem Besitzerwechsel in der Bäckerstraße können wir nun das letzte Teilstück des Bebauungsplans in Angriff nehmen“, erklärte Bernd Willer vom Planungsreferat vor dem Bezirksausschuss Pasing-Obermenzing. Die Rede ist vom Block zwischen der Promenade, Schützeneck und dem Viktualienmarkt. „Der überarbeitete Bebauungsplan steht jetzt und ist einsehbar.“

Das weithin sichtbare Hochhaus werde stehen bleiben, so Willer. „Doch ansonst sind darum herum Neubauten geplant. Die neuen Fassadenhöhen sollen sich am bestehenden Hochhaus orientieren.“ Erstes Ziel dieser Baumaßnahmen sei es, Wohnraum zu schaffen. Auch eine Tiefgarage, die vom Schützeneck befahrbar sein soll, sei geplant. Dagegen würde der Einzelhandel in dem vorhandenen Maße bestehen bleiben und nicht weiter aufgestockt werden.

Schnelle Umsetzung geplant

„Allerdings hat der künftige Investor dabei natürlich das entscheidende Mitspracherecht.“ Der Kiosk am Ende der Bäckerstraße werde kaum erhalten bleiben können.

In großer Planerei wolle sich das Referat nun nicht verlieren. „Unsere Zeitschiene ist kurz. Wir möchten die Maßnahmen so schnell wie möglich umsetzen“, so Willer. Großer Vorteil: „Die Promenade ist dann endlich fertig.“ Wenn irgendwie möglich, komme die Tramgleisverlegung, die Verlegung der Fernwärmeleitungen und die Straßengestaltung zur gleichen Zeit zum Ende. „Dann würde der Startschuss für die Tram gleichzeitig mit dem Einzug der neuen Häuser geschehen. Und der Bahnhofsvorplatz Pasing ist endlich in Gänze fertig.“

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Pasing
Woche: 05 - 2012
Autor: U.S.

Rathaus Pasing

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81241 München-Pasing

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