| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Pasing |
| Woche: | 20 - 2010 |
| Autor: | U.S. |
„Ich sehe mich als Ansprechpartner für alle“, erklärte der neue Stadtteilmanager Christian Bitter seine Position in Pasing im Gespräch mit dem Werbespiegel. Seit Dienstantritt Mitte März sind zwar erst wenige Wochen vergangen, „doch bin ich erstaunlich schnell in das Bewusstsein der Pasinger gelangt. Ich habe den Eindruck, dass hier sehr auf so eine Stelle gewartet wurde, die sich kümmert.“
Damit hat Bitter optimale Startbedingungen für seinen Auftrag: das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt“ mit Projekte und Aktionen umzusetzen, Ansprechpartner zu sein im Stadtteil und Kontakte zu vermitteln. „Wir machen Stadtteilmanagement zusammen mit dem BA und eng mit den Stadtreferaten. Anders geht das nicht.“
Er selbst ist durch die Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung GmbH (mgs) ins Amt gehoben worden, die bereits seit rund zwei Jahren Pasings Entwicklungen moderiert. Ihm zur Seite stehen das Planungsbüro BulwienGesa GmbH und die Städtische Planungsgruppe 504, beides ausgewiesene Spezialisten für Stadtentwicklungen.
„Das Entwicklungsprogramm Aktive Stadt ist zwar von Bund und Ländern aufgelegt“, weiß Bitter, „aber in dem Ausmaß, wie wir es in Pasing planen, völlig neu für Großstadtverhältnisse.“ Von Null an dabei zu sein, berge viele Chancen für die Planer und Ausführenden und ganz sicher für den Stadtteil selbst, meint er.
Organisiert ist das Stadtteilmanagment in einer zentralen Projektgruppe von Stadtvertretern, Lokalpolitikern und Vertretern des Einzelhandels. „Wir treffen uns alle sechs Wochen, haben auch Geld für Projekte zur Verfügung. Im Moment ist unsere Struktur noch sehr verwaltungslastig. Das müsste sich noch ändern.“
Nächste Schritte in der Planung Pasings sind schon klar umrissen: „Die Ergebnisse unserer vorbereitenden Untersuchung sind im Juli fertig. Dann erarbeiten wir das so genannte integrierte Stadtteilentwicklungskonzept, das wir den politischen Gremien vorstellen.“
Im Dezember entscheide der Stadtrat, wie das Sanierungskonzept konkret aussehen solle. Doch untätig sein werde er in der Zeit dazwischen nicht. „Wir möchten die Grundstücksbesitzer und Hauseigentümer im Pasinger Zentrum für uns gewinnen. Denn auch da muss ein Umdenken pro Pasing einsetzen und das Gemeinschaftsgefühl für den Stadtteil insgesamt entstehen. Dann verbessert sich die Aufenthaltsqualität in Pasing fast automatisch.“
Sein Credo „für alle ein offenes Ohr haben“ könnte eigentlich schnell zur Quadratur des Kreises werden, „zumal wir hier alles gleichzeitig losgetreten haben.“ Doch Bitter verweist auf den Prozess, der gerade erst gestartet ist. „Wir sind auf dem richtigen Weg für Pasing. Soviel kann ich nach den ersten Wochen schon sagen.“
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Pasing |
| Woche: | 20 - 2010 |
| Autor: | U.S. |
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