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16.08.2010 - 11:33 Uhr
 

Keine „Schlammwüste“ mehr!

Westlicher Teil des Überlinger Weges soll für Kfz gesperrt werden

Münchner Wochenanzeiger : Hier direkt neben der Kinderkrippe an der Thuisbrunner Straße verläuft ein wichtiger Verbindungsweg für Fußgänger und Radler, aber für Autofahrer soll hier die Durchfahrt verboten werden. (Foto: Eva Schraft)
 
Hier direkt neben der Kinderkrippe an der Thuisbrunner Straße verläuft ein wichtiger Verbindungsweg für Fußgänger und Radler, aber für Autofahrer soll hier die Durchfahrt verboten werden. (Foto: Eva Schraft)

Östlich neben der Kinderkrippe an der Thuisbrunner Straße in Neuaubing (Thuisbrunner Str. 24) soll das Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München das Verkehrszeichen „Verbot der Durchfahrt für alle Kraftfahrzeuge“ aufstellen – das forderte Bezirksausschussmitglied Siegfried Liedl (Bündnis 90/Die Grünen) bei der letzten Sitzung des Bezirksausschusses (BA) Aubing-Lochhausen-Langwied.

Ernsthaft gefährdet

Seit rund einem Jahr habe er nämlich immer wieder feststellen müssen, dass Kraftfahrzeuge, und hier sowohl Pkws als auch Lkws, den westlichen, unasphaltierten und teilweise völlig unbefestigten Abschnitt des Überlinger Weges benutzten, um zu Grundstücken an der Bodenseestraße zu gelangen, auf denen Autohandel betrieben werde. „Die zahlreichen Fußgänger und Radfahrer werden ernsthaft gefährdet durch diese Kraftfahrzeuge, da der Weg nur gerade eine Pkw-Breite umfasst“, sorgt sich Liedl.

Der Überlinger Weg ist von der Mainaustraße bis zum Wendehammer auf einer Länge von rund 200 Metern als Anwohnerstraße asphaltiert, vom Wendehammer in westlicher Richtung bis zum nördlichen Ende des Grundstückes Bodenseestraße 200 ist der Weg nur mit einer festgewalzten Kiesdecke versehen. „Das Wegstück östlich der Kinderkrippe zwischen Überlinger Weg und Thuisbrunner Straße ist völlig unbefestigt, bei Regenwetter von Pfützen übersät und zeitweise eine Schlammwüste“, so Liedl, „Kraftwagen fahren dann tiefe Spuren in den lehmigen Untergrund.“

Wichtige Verbindung

Hier wolle er nochmals darauf hinweisen, dass diese nicht als Weg gewidmete Strecke für ortsansässige Fußgänger und Radfahrer eine wichtige Ost-West-Verbindung darstelle; das Kommunalreferat verhandle seit rund fünf Jahren, nämlich seit Errichtung der Kinderkrippe, mit dem Eigentümer des östlich gelegenen Grundstückes. Der Antrag für ein Verkehrszeichen „Verbot der Durchfahrt für alle Kraftfahrzeuge“ wurde einstimmig von allen BA-Mitgliedern angenommen. Die nächste Sitzung des BA Aubing-Lochhausen-Langwied findet am Mittwoch, 15. September, um 19.30 Uhr im „Bayerischen Schnitzel- und Hendlhaus“ in Neuaubing (Limesstr. 63) statt.

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Neuaubing
Woche: 33 - 2010
Autor: E.S.
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