| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Germering |
| Woche: | 23 - 2010 |
| Autor: | E.S. |
Viele Kinder- und Jugendärzte beklagen die rasant ansteigende Anzahl übergewichtiger Kinder und Jugendlicher, verursacht durch Bewegungsmangel und falsche Ernährung. „In vielen Familien spielt die bewusste Auseinandersetzung mit Lebensmitteln keine Rolle mehr, Äpfel und Pflaumen sind dort oft Fremdwörter und Fremdkörper“, bedauert Gaby Pichelmaier, Ortsvorsitzender der Germeringer Frauen Union.
Vor diesem Hintergrund initiierte die Europäische Union Ende 2008 ein Schulobstprogramm und stellte dafür 90 Millionen Euro in Aussicht, mit der Maßgabe, dass teilnehmende Staaten ihren Anteil um die gleiche Summe aufstocken. Der Deutsche Bundestag beschloss ein „Schulobstgesetz", das die Finanzierung des deutschen Anteils, gut 20 Millionen Euro jährlich, den Ländern auferlegte. Während einzelne Bundesländer das Programm nicht einführen wollen, findet in Bayern eine Umsetzung statt. Auch Germeringer Schulen haben sich für eine Teilnahme am Schulobstprogramm beworben.
Die Frauen Union (FU) Germering unterstützt dieses Engagement ausdrücklich. Vertreterinnen der FU Germering verteilten jetzt an fünf aufeinanderfolgenden Dienstagen in den Klassen Eins bis Vier der Kerschensteinerschule insgesamt 180 Kilogramm Äpfel, Bananen, Melonen, Birnen, Paprika und Karotten, die von den Kindern gerne entgegengenommen wurden. „Wir wollten mit unserer Aktion schon einmal einen Anstoß geben, und hoffen, dass bald alle Kinder in den Genuss einer gesunden Pause kommen“, so Gaby Pichelmaier.
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Germering |
| Woche: | 23 - 2010 |
| Autor: | E.S. |
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