| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Pasing |
| Woche: | 28 - 2010 |
| Autor: | U.S. |
Vier Jahren lang steht das Pasinger Gebäude der ehemaligen Asylunterkunft in der Planegger Straße 125 schon leer. „Langsam verfällt das Haus. Dagegen wehren wir uns strikt“, erklärte Stadträtin und BA-Mitglied Constanze Söllner-Schaar (SPD) vehement.
Mit einem Antrag im Bezirksausschuss (BA) forderte sie Aufklärung von der Stadt München, wann die Immobilie wieder eine sachgerechten Nutzung zugeführt wird. „Uns interessieren die Planungen, die die Stadt München mit diesem Gebäude hat.“ Schließlich sei die Wohnungsnot in Pasing beträchtlich. „Solch ein Leerstand ist deshalb völlig inakzeptabel“, so Söllner–Schaar.
Einstimmig befürwortete der BA eine weitere soziale Verwendung, so wie es schon in der Vergangenheit war. Gerade wegen der zunehmenden Wohnungslosigkeit könnte nach Meinung der Lokalpolitiker ein Kompro-B- oder Kompro-C-Haus in die Planegger Straße 125 einziehen.
Solch eine Einrichtung umfassen gemäß des Kommunalen Wohnungsbauprogramms eigenständige Sozialwohnungen mit einer sozialorientierte Hausverwaltung, die für eine funktionierende Hausgemeinschaft und Hilfestellungen im Alltag sorgt, oder im Falle von Kompro-C Wohnmöglichkeiten für eine begrenzte Zeit der Wohnungslosigkeit.
Söllner-Schaar argumentierte weiter: „Es gibt genügend Grünfläche auf dem Grundstück, so dass ausreichend Spielfläche für Kinder vorhanden wäre.“
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Pasing |
| Woche: | 28 - 2010 |
| Autor: | U.S. |
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