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07.02.2011 - 15:30 Uhr
 

Aus dem BA 25

Neues vom Stadtbezirk Laim

Ampelschaltung Laimer Kreisel: Der BA Laim stimmte in seiner jüngsten Sitzung der Beschlussvorlage des Kreisverwaltungsreferates der Stadt München zu, in dem festgelegt wurde, die grüne Ampelphase für Fußgänger an der Kreuzung Fürstenrieder Straße/ Landsbergerstraße zu verlängern.

Siglstraße/ Agnes-Bernauer-Straße: Per Bürgerpost beantragte ein Laimer, der BA solle sich um die Kreuzung Siglstraße/ Agnes-Bernauer-Straße kümmern, da hier aufgrund der Ampelschaltung eine Gefahrensituation gegeben sei. Obwohl von einem bei der BA-Sitzung anwesenden Polizisten bestätigt wurde, dass bislang keine Meldungen von Unfällen in diesem Bereich vorlägen, beschlossen die BA-Mitglieder einstimmig, dass der Unterausschuss für Verkehr und Umwelt die Kreuzung überprüfen wird. Ebenso beklagte sich der Laimer Bürger über die Verschmutzung im Bereich Siglstraße/ Schrobenhausenerstraße/ Agnes-Bernauer-Straße. Dazu äußerte Peter Stöckle (CSU): „Die Stadt vergibt die Reinigung ja oft an Privatfirmen. Aber kommt die Stadt ihrer Aufsichtspflicht dieser Privatfirmen denn nach? Ich glaube nämlich nicht." Von den BA-Mitgliedern einstimmig beschlossen wurde, wegen der Reinigungsfrage an die Stadt heranzutreten.

Abhaltung der BA-Sitzung in der Lukasschule: Von der CSU Fraktion wurde der Antrag gestellt, künftig die BA-Sitzungen in der Lukasschule abzuhalten. CSU-Mitglied Alexandra Gaßmann untermauerte den Antrag mit dem Argument, dass die Lage der Lukasschule in der Riegerhofstraße zentraler sei, als das Alten- und Servicezentrum Laim, wo die BA-Sitzungen zur Zeit abgehalten werden. Ebenso sei die Beteiligung der Bürger stärker gewesen, als die Sitzungen in der Lukasschule stattfanden. Hingegen erklärte SPD Fraktionsvorsitzende Dr. Martha Mertens: „Der Raum in der Lukasschule ist enger und auch lauter. Auch die Sitzordnung ist hier im Alten- und Servicezentrum sinnvoller." Trotz Für- und Widerargumente für beide Standorte wurde schließlich einstimmig beschlossen, die BA-Sitzungen versuchsweise bis Ende des Jahres in der Lukasschule abzuhalten.

Sanierung Wohnanlage „Thomas-Wimmer-Haus": Alexandra Gaßmann (CSU) stellte den Antrag, die Sanierung der Wohnanlage „Thomas-Wimmer-Haus" umgehend in die Wege zu leiten. Sie erklärte: „Innen sieht es so erbärmlich aus wie Außen. Das ist eine Schande für Laim." Das Wohnheim befindet sich in städtischem Besitz, wird jedoch zugleich von einer Stiftung geführt. Daher ist unklar, wer für die Sanierung zuständig ist. Martha Mertens (SPD) schlägt vor: „Wir stellen fest, es gibt Sanierungsbedarf. Aber zuerst ist zu klären, wer zuständig ist und dann sind die entsprechenden Vorschläge an die jeweils Zuständigen zu richten." So wurde einstimmig beschlossen zunächst die Verantwortlichen für die Wohnanlage festzustellen.

Erhalt des Bauernmarktes in der Agnes-Bernauer-Straße: Nach Beschlussvorlage des Kommunalreferates wird der Bauernmarkt an der Agnes-Bernauer-Straße zunächst erhalten sowie für eine Verbesserung der räumlichen Bedingungen gesorgt werden. Bei Umsetzung des geplanten Bauvorhabens, soll jedoch eine neue Standortplanung erfolgen. Hier soll insbesondere der Laimer Anger als neuer Standort berücksichtigt werden. Nachdem die Stadt den Laimer Anger zunächst als Alternativstandort verweigert hatte, vollzog sich hier „nun ein Sinneswandel", wie Peter Stöckle (CSU) erklärt. Der Beschlussvorlage des Kommunalreferates wurde einstimmig vom BA zugestimmt.

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Laim
Woche: 06 - 2011
Autor: BK
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