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09.11.2010 - 09:12 Uhr
 

Aktion „Schulobst“

Projekt der Frauen Union Germering geht in die zweite Runde

Münchner Wochenanzeiger : Im Einsatz für gesunde Ernährung waren (von links) Gaby Pichelmaier, Petra Haas, Anja Kuttenkeuler, Karin Vachenauer, Claudia Wiedemann, Gisela Andre, Manuela Kreuzmair und Helga Wunderl. (Foto: pi)
 
Im Einsatz für gesunde Ernährung waren (von links) Gaby Pichelmaier, Petra Haas, Anja Kuttenkeuler, Karin Vachenauer, Claudia Wiedemann, Gisela Andre, Manuela Kreuzmair und Helga Wunderl. (Foto: pi)

Nach dem erfolgreichen Start ihrer Aktion „Schulobst“ an der Kerschensteinerschule im vergangenen Juni wurde das Projekt von der Frauen Union (FU) Germering nun an der Kirchenschule weitergeführt. Damit soll bereits bei Kindern das Bewusstsein für gesunde Ernährung unterstützt werden. Gerade im Grundschulalter sind die Chancen gut, die Wertschätzung von Obst und Gemüse zu verbessern. „Uns liegt die gesunde Ernährung von Kindern am Herzen. Deshalb wollen wir die Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Ernährungsverhaltens unterstützen“, erklärt die Germeringer FU Vorsitzende Gaby Pichelmaier.

„Obstfrauen"

Fröhliche Gesichter gibt es aber nicht nur bei der FU, sondern auch bei den Kindern in der Kirchenschule: Die Schülerinnen und Schüler warteten jede Woche schon gespannt auf „ihre Obstfrauen“. Jeweils vor der Pause verteilte die FU Germering an vier aufeinanderfolgenden Donnerstagen Äpfel, Melonen, Karotten, Paprika und Mandarinen an die rund 385 Schülerinnen und Schüler der ersten bis vierten Klassen. Die Kinder ließen sich das Obst und Gemüse gut schmecken und bedankten sich am Ende der Aktion mit liebevoll gestalteten Dankeskarten und Bildern.

Schulfruchtprogramm

„Mittlerweile gewinnt auch das bayerische Schulfruchtprogramm an Fahrt. Bisher erhalten bereits 128.000 Kinder an 491 Grundschulen im Freistaat einmal pro Woche kostenlos frisches Obst und Gemüse. Zur Umsetzung des Programms stehen dem Freistaat Bayern heuer rund 2,4 Millionen Euro an EU- Mitteln zur Verfügung und der Freistaat stellt Landesmittel in gleicher Höhe zur erforderlichen Kofinanzierung bereit“, freut sich die FU-Vorsitzende Pichelmaier.