| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Krailling |
| Woche: | 28 - 2010 |
| Autor: | U.S. |
Seit letzter Woche arbeiten die Presslufthämmer und Bagger am Kraillinger Rathaus. Da nämlich fiel der Startschuss für den 1,6 Millionen Euro teuren Umbau des Flachbaus auf Stelzen an der Rudolf-von-Hirsch-Straße 1.
„Den Charme des 60er-Jahre-Baus wollen wir auf jeden Fall erhalten“, versprach Bürgermeisterin Christine Borst. „Deswegen bekommt die Fassade lediglich einen Vollwärmeschutz und neue Fenster.“ Ganz zum Schluss werde noch der Eingang verändert. „Doch ansonsten bleibt das Gebäude äußerlich, so wie es ist.“
Den Anfang des großen Projektes bildete der Umzug der Bücherei. „Seitdem haben wir Küche und Archiv komplett ausgeräumt“, so Borst. Nun könne im Souterrain mit dem Umbau begonnen werden.
„Zunächst bauen wir im Souterrain neue Fenster ein und schaffen dort neue Räume für die Verwaltung, das Standesamt sowie das neue Bürgerbüro“, erklärte Bauamtsleiter Michael Kuch. Mit dem Einzug in diese Büroräume werde das Erdgeschoss frei für dessen umfassende Umbau im zweiten Bauabschnitt.
Das Beste warte zum Schluss, so Architekt Jürgen Gollwitzer. Dann bekomme das Rathaus ein helles und großzügiges Entree mit Drehtür, Lift, frei schwebender Treppe und lichter Galerie. „Das wird das Kernstück des umgebauten Rathauses."
Mit 600.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II für die energetische Sanierung kann die Gemeinde planen. „Dafür muss die Abrechnung allerdings bis Ende 2011 für die energetische Sanierung stehen“, verriet Borst. Die übrige Finanzierung bestreite die Gemeinde.
„Wir hätten mit noch größeren Kosten rechnen müssen, wenn wir die Rathausgeschäfte in Container ausgelagert hätten“, so Borst. „Nun wird es zwar laut und unangenehm für die Mitarbeiter, geht aber auch schneller.“
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Krailling |
| Woche: | 28 - 2010 |
| Autor: | U.S. |
Fügen Sie hier Ihren Artikelkommentar hinzu.