| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Germering |
| Woche: | 52 - 2011 |
| Autor: | E.S. |
Vor heimischem Publikum mussten sich die Faustballer des TSV Unterpfaffenhofen-Germering in der Bayernliga gegen die TSG Roth und den TV Segnitz beweisen. Nachdem man das Hinspiel gegen Roth mit 0:3 klar verloren hatte, standen die Germeringer Faustballer nun stark unter Druck, denn der Vorsprung auf den Drittplatzierten betrug nur noch zwei Punkte. Als Betreuer am Spielfeldrand hatte man sogar Willi Heinze engagiert, der die Mannschaft über zehn Jahre lang durch die Jugend begleitet hatte, da Trainer Marco Berger selbst in der Landesliga als Spieler aktiv war.
Hochmotiviert startete die TSV-Fünf in die erste Begegnung gegen die TSG Roth. Mannschaftlich kompakt und fehlerlos präsentierte sich der TSV UG im ersten Satz, was prompt mit dem Satzgewinn belohnt wurde. „Im zweiten Spielabschnitt sollte diese Marschrichtung beibehalten werden, doch machte man sich mit einigen Eigenfehlern und hektischen Spielzügen das Leben selbst schwer, wodurch die TSG auf 1:1 ausgleichen konnte“, berichtet Spieler Matthias Willer, „im dritten Satz lief für den TSV dann wieder alles nach Plan. Schnell hatten wir uns einen komfortablen Vorsprung erspielt, den wir bis zum Ende nicht mehr aus der Hand gaben. Auch die Zuschauer kamen bei spektakulären Spielzügen auf ihre Kosten und bejubelten den wichtigen 3:1-Sieg.“
Im nächsten Spiel gegen den TV Segnitz war man auf Grund der Tabellenposition klarer Favorit, dennoch war die Warnung des Trainers berechtigt, den Gegner nicht zu unterschätzen. Tatsächlich gaben die TSVler den ersten Satz ab, konnten das Spiel aber schließlich zu einem klaren 3:1-Sieg drehen. Damit haben die Germeringer vor den letzten beiden Spieltagen vier Punkte Vorsprung auf Verfolger Roth und stehen punktgleich hinter dem MTV Rosenheim auf Platz zwei der Tabelle. „Unser Ziel sind klar die Aufstiegsspiele. Ob wir uns dafür als Meister oder Vizemeister qualifizieren ist dabei egal. Wichtig ist nur, dass wir uns in den letzten vier Spielen keinen Patzer mehr erlauben“, beurteilt Martin Langosch die Situation.
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Germering |
| Woche: | 52 - 2011 |
| Autor: | E.S. |
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