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30.06.2010 - 13:43 Uhr
 

13000 Höhenmeter in sechs Tagen

Der FSC nahm sich die Regionalparks bei Grenoble vor

Münchner Wochenanzeiger : Wunderbare Ausblicke belohnten nach harter Plagerei.  (Foto: FCS)
 
Wunderbare Ausblicke belohnten nach harter Plagerei. (Foto: FCS)

Eine großartige Radsportreise: Vom 28.05. – 05.06.2010 veranstaltete die Radsportabteilung des Forstenrieder SC ihre Jahresfahrt in die Regionalparks bei Grenoble. Die Bilanz: 600 geradelte Kilometer, 13000 Höhenmeter und 11 Reifenpannen.

100 km mit mehr als 2000 hm nach einer mehr oder weniger schlaflosen Nacht im Bus? Kein Problem für Münchner Radsportler. Nach 10 Stunden Busfahrt über Nacht starteten sie am Samstagmorgen bereits am Vormittag die erste Etappe durch den Gorges de la Bourne. In strahlendem Sonnenschein kletterten die Radler am Nachmittag den Col du Mont Noir hinauf.

Nachdem der Sonntag wegen schlechten Wetters zu einem Ausflugstag umfunktioniert wurde, machte sich die Gruppe am Montag auf die nächste Etappe. Ziele waren unter anderem St. Lauren und Pont-en-Royans. Am nächsten Tag steuerte die konditionsstarke Gruppe 1 den südlichsten Punkt der Reise, den Col de Rouset an, während die Damengruppe sich wacker den Anstieg zum Foret de Cote Belle hinauf quälte.

Glück im Unglück: Bei allen Gruppen gab es mehrere Reifenpannen. Kleine, scharfkantige Steinchen auf den ansonsten gut befahrbaren Straßen verursachten die Defekte. Trotzdem kam es deswegen zu keinem größeren Unfall.

Am Mittwoch war Quartierwechsel zum Chalet du Cirque de Saint-Memme geplant. Das Chalet steht traumhaft am Eingang eines weiten Talkessels, den hohe Felsen in einem Halbkreis einrahmen, aus welchem in der Mitte ein riesiger Wasserfall in die Tiefe rauscht. Tags darauf führte die Strecke erst hinab nach St. Pierre d‘Entremont, dann durch den Gorges du Guiers über Les Echelles zum Lac d’Aiguebelette. Herrliche Ausblicke vom Col de Granier entschädigten für die Plagereien am Aufstieg.

Der Freitagmorgen grüßte mit einem strahlend blauen Himmel und angenehmen Temperaturen. Entlang der Ostflanke war die Aussicht auf die schneebedeckten Bergriesen der Chaine de Belledonne grandios. Nach einer Mittagsrast bei St. Georges ging es weiter über den Col de Marcieu, den Col du Coc, dann hinunter nach St-Pierre-de-Chartreuse. Am Abend machten sich die Radfahrer erschöpft, aber glücklich auf den Heimweg. Es war eine wuderschöne Jahresfahrt.

 
Artikelinfo
Ausgabe: Sendlinger Anzeiger
Forstenried/Grenoble
Woche: 26 - 2010
Autor: pfe
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