| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Pasing |
| Woche: | 27 - 2010 |
| Autor: | U.S. |
Am Samstagabend war der Konzertbesucher in der Pasinger Fabrik zunächst selber gefordert, bevor er den Konzertabend mit verschiedenen Chören zum Thema Volkslied genießen konnte. Mit dem Titel „Volk-singt-Lied“ lud die Sängerin und Gesangspädagogin Corinna Rösel-Tabken zum Offenen Singen.
„Die Resonanz war sehr gut. Es waren etwa 50 Leute da, die alle toll mitgemacht haben“, freute sich Rösel-Tabken über das gelungene Experiment. „Wir haben zum einen unser Stammpublikum, das ganz treu zu unseren Konzerten kommt.“ Und darüber hinaus sei das Volkslied seit ein paar Jahren wieder schwer im Kommen, meinte sie. Solche Sing-Gelegenheiten seien daher sehr willkommen.
Im Anschluss an das offene Singen trat Rösel-Tabken zunächst mit dem Pasinger Madrigalchor auf. Nach der Pause sang sie mit ihrem eigenen Ensemble „several:voices:l“. „Wir haben unsere Songs, die ich selbst arrangiere, mit Show, sehr frech und witzig präsentiert. Zuletzt gab „Herrenbesuch“, den ich einmal im Monat coache, Volkslieder mit Groove im Barbershopstil zum Besten. Das Publikum hatte bei jedem Chor die Chance, bei einem Stück mitzuwirken, mitzusingen und hat diese Chancen auch wunderbar genutzt.“
Und wer nun auf den Geschmack gekommen war, dem empfahl Rösel-Tabken: „Singen, singen, singen! In München gibt es Hunderte von Chören. Und es gibt wieder vermehrt Singkreise ohne eine Verpflichtung.“ Dabei komme es nicht darauf an, wie man singt, sondern dass man singt. „Der Rest kommt von alleine.“
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Pasing |
| Woche: | 27 - 2010 |
| Autor: | U.S. |
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