| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Pasing |
| Woche: | 03 - 2012 |
| Autor: | red |
Synagogen: Hoch wie Kathedralen ragten sie aus dem Häusermeer der Städte empor. Die meisten von ihnen fielen in der Vergangenheit immer wieder Progromen zum Opfer. Den deutschen Synagogen, die in der Zeit des Nationalsozialismus zerstört wurden ein Denkmal zu setzen, ist die Intention des auf Architekturmalerei spezialisierten Künstlers Alexander Dettmars. Unter dem Ausstellungstitel "Painting to Remember" sind ab Donnerstag, 2. Februar, bis einschließlich Sonntag, 18. März, seine Bilder in der Pasinger Fabrik (August-Exter-Str. 1) zu sehen.
Nahezu 100 Synagogebilder hat der Ernst Barlach-Preisträger Alexander Dettmar erschaffen - zusammengetragen auf vielen Reisen durch Deutschland - aus den Spuren des Zerstörten, Verlorenen und aus der Realität Entschwundenen. Seine malerische Erinnerung an diese verlorene Architektur ist ein Zeugnis des Leids der Menschen jüdischen Glaubens und somit Ausdruck tiefer Trauer. In seinen Ölgemälden baut der Künstler die Gebäude wieder auf.
Die Vernissage am Donnerstag, 2. Februar, 20 Uhr, wird von Charlotte Knobloch, Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, dem bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Wolfgang Heubisch, sowie Stadtrat Marian Offman eröffnet.
Geöffnet ist die Ausstellung täglich, außer Montag, von 16 bis 20 Uhr. Weitere Informationen im Internet unter www.pasinger-fabrik.com.
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Pasing |
| Woche: | 03 - 2012 |
| Autor: | red |
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