| Ausgabe: | Werbe-Spiegel München |
| Woche: | 24 - 2010 |
| Autor: | red |
Band VI des „Nymphenspiegels“ wird in Kürze erscheinen. Doch das „Nymphenspiegel Kultur Forum München“, das bis heute seinen substantiellen Ansprüchen sozialer- wie auch künstlerischer Art immer treu geblieben ist und sich frei von kommerziellen Zwängen ausbreiten und entwickeln konnte, ist nach mehr als fünfjährigen Bestehen leider tief in den roten Zahlen. Um dessen inhaltliche und qualitative Ansprüche beibehalten zu können, bedarf es eines hohen Einsatzes an unentgeltlicher Arbeit Ralf Sartoris, der dieses Projekt ins Leben gebracht hat und leitet, sowie der ständigen Zuzahlung finanzieller Mittel, die er auf Dauer nicht mehr alleine aufbringen kann. Daher soll dieses ehrenamtliche Engagement auf weitere Schultern verteilt werden – weshalb die Redaktion dringend wieder „Nymphenspiegel-Kulturpat(inn)en“ für dieses Jahr sucht.
Dabei wird jeder Pate (eine Patenschaft ist bereits ab 50 Euro möglich) im Buch samt Adresse sowie ein bis zwei zusätzlichen Zeilen Text, genannt und erhält obendrein eine „Königin der Nacht“ zum Dank als Geschenk. Da der nächste „Nymphenspiegel“ in diesem Sommer noch erscheinen wird, werden interessierte Personen gebeten, bis Freitag, 25. Juni, mit Ralf Sartori Kontakt aufzunehmen unter Tel: 564837 oder per Mail an nymphenspiegel@aol.com.
Das „Nymphenspiegel Kultur Forum München“ mit seiner jährlichen Anthologie in Lyrik, Prosa und Essay sowie seinem breitgefächerten Angebot an Kultur-Veranstaltungen, die von Maleratelier- und Künstlerfesten, über Konzerte, Führungen, diversen Offenen Salons und Lesungen reichen, ist ein weitreichend vernetztes Kulturprojekt mit zahlreichen Veranstaltungsorten und Partnern wie z.B. dem Botanischen Garten in München.
Die „Königin der Nacht“, die jeder Pate erhält, ist eine rätselhafte Pflanze aus den Regenwäldern Guatemalas, deren jede ihrer Blüten nur eine Nacht lang blüht und dabei ihren geheimnisvollen Duft im ganzen Haus verströmt. „Solchen Blüten zu Ehren ist bei Liebhabern dieser Pflanze schon zu manchem spontanen Fest geladen worden, bei dem die Gäste dem nächtlichen Schauspiel gemeinsam folgten“, erzählt Ralf Sartori. „Es paßt zu ihr, dass man sie, obwohl einfach zu pflegen, in keiner Gärtnerei, in keinem Blumenladen erwerben kann. Und dafür gibt es eigentlich, merkwürdigerweise, keinen vernünftigen Grund. Tatsächlich verhält es sich aber so, daß die Königin der Nacht seit je her immer nur unter Freunden und Bekannten weitergegeben wird.“
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel München |
| Woche: | 24 - 2010 |
| Autor: | red |
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