| Ausgabe: | Münchner Woche München |
| Woche: | 30 - 2010 |
| Autor: | red |
Der Song “Muhackl” ist sozusagen die bayerische Hymne von Hassliebe. Und sie steht stellvertretend für den Sound der Band: laut, schnell, heftig und trotzdem melodiös.
Statt Lederhosn und Laptop gibt es bei Hassliebe Mörderriffs auf die Krachlederne. Das Donauwörther Trio hat einige der Lieblingslieder aller Fans der ersten Stunde auf eine „boarische EP“ gepackt. Dass dies keine Mundart-Schunkellieder sind, versteht sich von selbst. Denn am Grundkonzept wurde nicht gerüttelt: Metal mit rauem Gesang, ansteckenden Melodien und Refrains, die einen sofort packen.
„Ich bin ja eigentlich auch ein Austropop-Fan“, gesteht Gitarrist und Komponist Kurt und verrät somit auch gleich, aus welcher Ecke die Gesänge der Band oft kommen. „STS haben mich beeinflusst, aber auch bayerische Crossoverkünstler wie Haindling. Ich wollte das einmal so durchziehen, und in der Härte, wie wir es spielen, gibt es so etwas auch nicht.“ Der Blick des Mannes mit der Flying-V bleibt natürlich in Richtung Metallica, Iron Maiden und andere Metalgrößen gerichtet. Und das verträgt sich mit bayerischen Texten erstaunlich gut.
Die Donauwörther Band hat sich in den letzten Jahren vom südbayerischen Geheimtipp zu einer der hoffnungsvollsten Nachwuchsbands im Bayerischen Raum hochgerockt. Sie spielte u.a. als support vor den Toten Hosen, Revolverheld, Jennifer Rostock, Tito & Tarantula oder Life of Agony. Am Freitag, 6. August, um 20.30 Uhr stellt Hassliebe ihre EP Muhackl beim Theatron-Sommer im Olympiapark vor.
| Ausgabe: | Münchner Woche München |
| Woche: | 30 - 2010 |
| Autor: | red |
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