| Ausgabe: | Münchner Woche |
| Woche: | 34 - 2010 |
| Autor: | red |
Ein Krimi vom König der Komischen Oper? Mehr noch: Ein vergessenes Meisterwerk des Belcanto, fesselndes Psychodrama und abgründiges Bildertheater in einem – nichts Geringeres ist Rossinis „Diebische Elster“! Wer die Ouvertüre bewundert, die Oper aber noch nie gehört hat, kennt die spannendste Seite dieses Genies nicht. Ein Festtag für Ninetta soll es werden, doch dann wird sie des Diebstahls angeklagt, verurteilt und erpreßt: Die Idylle eines Dorffestes wird zuerst zum Tribunal und dann zum monströsen Albtraum. Ninettas Weg in den Wahnsinn scheint unaufhaltsam, als im letzten Moment die Rettung kommt... Die Dramaturgie der Bearbeitung durch die Kammeroper München orientiert sich an den brillanten Ausführungen des Schriftstellers und Rossinibiographen Stendhal. Für Rossinis Ausnahmewerk bedient sich die KOM außerdem erstmals in einer ihrer Opernproduktionen der Poesie des Figurentheaters.
„Die diebische Elster“, eine Produktion der Münchner Kammerspiele, ist am 1., 2., 4., 5., 8. und 9. September, um 19 Uhr im Hubertussaal von Schloss Nymphenburg zu sehen. Karten für die Vorstellungen gibt es unter anderem beim Ticket-Service des Werbe-Spiegel-Verlags (Fürstenrieder Str. 9, Tel. 54655115) oder an der Abendkasse.
| Ausgabe: | Münchner Woche |
| Woche: | 34 - 2010 |
| Autor: | red |
Fügen Sie hier Ihren Artikelkommentar hinzu.