| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Pasing |
| Woche: | 24 - 2010 |
| Autor: | U.S. |
„Achtung Baustelle“ heißt es momentan auf der Wiese am Hellihofweg. In Kürze soll dort ein Spiel- und Abenteuerplatz für Kinder entstehen. Die Idee war schon vor drei Jahren geboren. Nach einiger Planungs- und Genehmigungszeit soll die Spielplatzanlage nun im Juli fertig sein.
„Wir freuen uns mächtig“, betonte Conny Beckstein, Leiterin des Kindercafés in der Pasinger Fabrik. Gemeinsam mit den Kindern, die nachmittags im Kindercafé sind, mit Grundschülern aus den umliegenden Schulen und mit Kindergartenkindern hilft sie momentan beim Gestalten mit.
„Zum einen basteln die Kinder Holzschilder als Beschriftung für die Büsche und Sträucher, die wir schon gepflanzt haben. Eine Arbeitsgruppe hat sich ganz auf die Endbearbeitung der Sitzgruppe konzentriert und Ecken und Kanten geschliffen. Und einige Kinder sind dabei, Mosaike zu fertigen, die am Schluss um die Sitzgruppe herum aufgestellt werden“, so Beckstein.
Mit dem emsigen Treiben werden die Workshops von vor zwei Jahren fortgesetzt. Damals haben sich rund 300 Kinder mit Zeichnungen und Modellen an den Planungen für die Spielplatzoase beteiligt. „Die meisten dieser Kinder machen jetzt auch bei der Fertigstellung mit“, freute sich Beckstein.
Doch trotz der schon sichtbaren Erfolge bleibt noch einiges zu tun. Beckstein weiter: „Sand für die Kleinen fehlt noch. Dann werden ein Häuschen aufgestellt und mehrere Spielgeräte. Am Schluss folgt die lang erwartete Hängebrücke.“
„Wir hatten mit der Realisierung schon im vergangenen Jahr gerechnet“, wusste Graciela de Cammerer, SPD-Ortsvorsitzende in Obermenzing und langjährige Kinderbeauftragte des BA. Dem standen allerdings sehr lange der Bahn-Grundbesitz am südlichen Teil der betreffenden Wiese und die schleppenden Verhandlungen zwischen Stadt und Bahn über einen Verkauf entgegen. Letztendlich funktionierte der Deal doch und der neue Spielplatz wird ausschließlich auf städtischem Grund errichtet.
Nun müssen sich die Lokalpolitiker und das KVR noch einiges einfallen lassen, um aus der Rennstrecke zwischen Pippinger Straße und Bahnhof Pasing eine wirkliche Tempo-30-Zone wird. Doch da war sich de Cammerer ganz sicher: „Die Sicherung zum Verkehr lässt sich zügiger regeln als die Grunderwerbsfragen mit der Bahn.“
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Pasing |
| Woche: | 24 - 2010 |
| Autor: | U.S. |
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