| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Pasing-Obermenzing |
| Woche: | 36 - 2010 |
| Autor: | U.S. |
Am neuen Spielplatz am Hellihofweg haben es die kleinen Pasinger und Obermenzinger schon gezeigt: Sie können planen und kräftig anpacken wie die Großen. Schon vor zwei Jahren nahmen Grundschüler der Grandl-, der Osel- und der Schäferwiesenschule am Ideenwettbewerb in der Kinder- und Jugendwerkstatt der Pasinger Fabrik für diesen neuen Spielplatz teil.
Beim Pflanzen und Gerätesetzen vor den Sommerferien waren die Kinder wieder mit dabei. So wie am Hellihofweg gibt es zahlreiche Beispiel im Stadtbezirk, bei denen Kinder und Jugendliche mitmischen. Und künftig werden sie noch stärker in Pasing und Obermenzing mitreden können.
Denn wie der Bezirksausschuss (BA) in seiner jüngsten Sitzung beschlossen hat, stehen den jüngsten Pasingern und Obermenzingern künftig 4.000 Euro aus dem Gesamtbudget des BA im Jahr zur Verfügung. Einstimmig folgte das Gremium damit dem Antrag von SPD und Grünen auf nachhaltige Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen.
Auch wenn zunächst die Diskussion über Pro und Contra einer Obergrenze im BA entbrannte, entschieden sich die Lokalpolitiker auf jährliche 4.000 Euro. Guido Theil meinte zuvor: „Ich finde die Idee prima. Nur sollten wir den Betrag nach oben offen lassen. Sonst können wir vielleicht nicht alle unterstützen und die Letzten gehen leer aus.“
In einer zweijährigen Experimentierphase will der BA nun zuallererst Kontakt zu bekannten Trägern und Institutionen im Stadtviertel aufnehmen und zur Teilnahme auffordern. Das budgetierte Geld fließt aber erst dann, wenn Kinder und Jugendliche ihr Projekt den BA-Mitgliedern vorgestellt haben. „Wir dürfen aber nicht aus den Augen verlieren“, erklärte Graciela de Cammerer (SPD), „dass es sich hierbei um Aktivitäten von und mit Kinder und Jugendlichen handelt, und nicht nur um bloße Aktionen für Kinder.“
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Pasing-Obermenzing |
| Woche: | 36 - 2010 |
| Autor: | U.S. |
Fügen Sie hier Ihren Artikelkommentar hinzu.