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08.03.2010 - 09:02 Uhr
 

Zahnfleischentzündung

Mindestens zweimal täglich Zähneputzen ist wichtig - aber nicht zu heftig „schrubben“, das kann das Zahnfleisch verletzen. Zahnfleischentzündungen entstehen in den meisten Fällen durch Bakterien, die im Zahnbelag enthalten sind. Aber auch Verletzungen durch zu aggressives Zähneputzen und durch verschiedene Nahrungsmittel können eine Rolle spielen. Durch eine entsprechende Vorbeugung ist es in vielen Fällen möglich, eine Zahnfleischentzündung zu vermeiden. Wird die Entzündung rechtzeitig behandelt, werden dem Betroffenen nicht nur Schmerzen erspart, sondern auch mögliche Folgen wie Parodontitis können verhindert werden. Regelmäßige Nachuntersuchungen können das Wiederauftreten der Entzündung verhindern. Zahnbelag (Plaque) enthält Bakterien, die eine akute Zahnfleischentzündung auslösen können. Wenn sich die Entzündung ausbreitet, weil die Ursache nicht entfernt wird, entsteht daraus eine chronische Zahnfleischentzündung. Bereits bei 4- bis 13-jährigen Kindern lassen sich Zahnfleischentzündungen feststellen. In der Pubertät liegt der Prozentsatz der Zahnfleischentzündungen bereits bei 45 Prozent und steigt ab diesem Alter kontinuierlich an. Die Zahnfleischentzündung ist meist der erste Schritt zu einer Parodontitis und somit zu der häufigsten Ursache für Zahnverlust im Erwachsenenalter. Gut behandelt ist die Zahnfleischentzündung in kurzer Zeit völlig ausgeheilt. 

 
Artikelinfo
Ausgabe: SamstagsBlatt
Woche: 09 - 2010
Autor: red
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